seitenweise...
Dieses Blog durchsuchen
Sonntag, 26. August 2012
gestreift
Meike hat ja zu Anfang des Sommers zum Streifenmonat Juli/August aufgerufen - und ich habe mich sehr drauf gefreut. Ich mag nämlich Streifen sehr gern. Und zwar in allen möglichen Variationen: Ton in Ton beispielsweise als Cord-Rippe oder seidigglänzend/matt. Dezent gestreift in Farbtönen ähnlicher Farbintensität. Oder auch mit starken Kontrasten, z.B. in Komplementärfarben. Eigentlich mag ich Streifen als Muster von allen Mustern am liebsten. (Am allerliebsten mag ich ungemusterte Stoffe in tollen Farben.)
Vorzuzeigen habe ich aber leider nicht viel Neues:
Neu habe ich mir nur zwei Hosen nach bewährtem Schnitt genäht, einmal zart grün-grau gestreift, passend zu diesem oder diesem Shirt. Aus einer seidig anmutenden, ganz weich fallenden Viskose. Die den GROSSEN Vorteil besitzt, dass keine Hundehaare kleben bleiben. Das hat mich dermaßen begeistert, dass ich nach einem weiteren Streifenstoff mit ähnlichen Eigenschaften ausgeschaut habe. Und fündig wurde bei einem schwarz-blauen Streifen, der z.B. sogar unter mein neues Seidenkleid passt. (Auf meinem Monitor erscheint das jetzt blau-blau, ist aber definitiv schwarz-blau, also auch bequem mit Schwarz zu kombinieren. Blautöne zu untereinander zu kombinieren ist ja erstaunlich heikel...) . Zwei prima Sommerhosen für mich, die sich sowohl bei der Hitze der letzten Tage als auch auf dem Fahrrad schon bewährt haben.
Allerdings habe ich auch - zu meiner Zufriedenheit - festgestellt, dass ich mich nicht treiben lasse. Die gestreiften Stoffe in meinem Fundus müssen noch etwas warten, bis die vagen Ideen in meinem Kopf konkretere Gestalt annehmen.
Und dann hat Meike noch nach Sorgfalt o.ä. beim Arbeiten gefragt: Also ich streng mich ja immer an, ich mühe mich auch auf jeden Fall, die Streifen auch de facto so aufeinander treffen zu lassen, wie ich es gedacht habe - allein, es gelingt nicht immer. Ich weiß ja nicht, ob es Altersweisheit ist, aber ich denke mir: Du nähst erst seit einem knappen Jahr. Es ist jetzt vielleicht nicht optimal, aber Übung macht den Meister und nächstes Mal wird es schon besser. Wenn ich glaube, es noch verbessern zu können, trenn ich auch mal wieder auf. Ich kann aber auch mit kleinen Fehlern leben. Ich würde jetzt auch niemanden auf kleine Fehler stoßen, um mir selbst das Vergnügen an meinen Klamotten zu vermiesen, ich bin doch keine Masochistin. Andererseits bin ich offen für konstruktive Kritik. Wenn also jemand Tipps und Tricks loswerden will, um einer relativen Anfängerin wie mir die Technik des Nähens näher zu bringen - immer her damit!
Auf dass die Verarbeitung der nächsten Streifen perfekter werde...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Da darf man sich wirklich nicht stressen. Besonders nicht, wenn die Streifen aufgedruckt sind (meine waren es ja). Der Druck ist nämlich verzogen! Glücklicherweise konnte ich meinen Jersey einen Hauch ziehen.
AntwortenLöschenBei mir ist es übrigens fast genauso. Am liebsten leuchtende Unis und danach kommen breite Streifen (bloß keine Ringel!).
LG
Natascha