Bei Alpi habe ich gerade etwas Hübsches entdeckt: bis Neujahr gibt es bei Tin Can Knits eine Strickanleitung der Wahl als Geschenk!
Hier auf dem Tin Can Knits Blog kann man nachlesen, wie es geht. Und weil ich gerade das Patchwork-Stricken für mich entdeckt habe, habe ich die "superhero polka dot blanket"-Anleitung !!POP!! Blanket runtergeladen - eigentlich, weil mich das Foto an eine Sammlung wunderbar bunter Pariser erinnert hat. Von wegen: Polkadots!
Und wie gewünscht, teile ich natürlich diesen Tipp gerne mit Freundinnen und Strickerinnen...
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Freitag, 28. Dezember 2012
Sonntag, 9. Dezember 2012
Hilfe! Wie geht das???
Jetzt setze ich meine Hoffnung auf Alpenrose oder ähnlich fitte Strickerinnen: Ich weiß gerade nicht weiter.
Darf ich mein Problem mal schildern? Im vorigen Post habe ich ein Foto von einer Jacke eingestellt, die ich gerne ungefähr nachstricken möchte. Das mit den Patches habe ich - auch Dank der hervorragenden Anleitungen in Alpenroses Strickanleitungen schnell raus gehabt. Und jetzt verzweifle ich langsam an den Streifen - ich habe schon zum dritten Mal wieder aufgeribbelt und immer noch nicht raus, wie es geht.
Hier die Grunddaten, falls sich jemand mal hilfreiche Gedanken machen möchte: Mein Patch beginnt mit 29 Maschen (14+1+14), die drei mittleren Maschen werden jeweils in jeder Rückreihe zusammengestrickt, bis nur noch 1 Masche auf der Nadel ist. (Das gibt bei meiner Wolle Quadrate von etwa 5,5 cm Kantenlänge, bzw. weil ich die Patches so verarbeite wie auf dem Foto Patches mit einer Diagonale von 7 cm.)
Aneinandergefügt sehen die Patches etwa so aus - hier habe ich die Teile für die unterste Reihe einmal aneinandergelegt, um die Farbzusammenstellungen zu überprüfen. Richtig werden die natürlich später zusammengestrickt. Mir geht es mit meiner Frage jetzt um die senkrecht gestreiften Teile oben im Foto.
Um dieses also. Das war mein erster Versuch. 60+14+1+14+60 Maschen aufgeschlagen, bei diesem "stumpfen Winkel" - den ich einfach nicht hinkriege - in der Rückreihe 60 M gestrickt, dann 2 Maschen zusammengestrickt. Dann das Patch wie üblich weitergestrickt (unten in der Mitte wie gehabt jeweils drei Maschen in jeder Rückreihe zusammengestrickt). Das ergibt dieses Bild. Das stimmt nicht so ganz mit der Vorlage überein, weil da die Abnahmen optisch eher eine diagonale Linie zeigen und nicht - wie hier - eine waagerechte Linie.
Beim zweiten Versuch habe ich - weil ich etwas missverstanden habe - gar keine Maschen seitlich zusammengestrickt und nur geguckt, ob sich durch das Zusammenstricken die Reihen vielleicht "passend" in die Kurve legen. Tun sie natürlich nicht. Also wieder aufgeribbelt. (Peinlich, aber deutlich zu sehen, wie naiv ich beim Stricken bin...)
Das ist mein dritter Versuch. Hier habe ich versucht, durch die vorverlagerte Abnahme seitlich so eine schräge Abnahme-Linie hinzubekommen. Also 60. und 59. Masche zusammengestrickt, dann 59. und 58. Masche, dann 58. und 57. Masche etc. Blöd - das war auch nicht die Lösung! Irgendwie viel zu viele Maschen, das beult richtig. Außerdem wird das viel zu weit, offensichtlich muss ich jeweils eine M. weniger aufnehmen...
Weiter oberhalb stimmt es: 2x18 Reihen + 1 vom Zusammenstricken (schwarz, petrol, schwarz, blau, blau, schwarz, grün, grün, grün, zusammengestrickt, grün, grün, grün, schwarz, blau, blau, schwarz, petrol, schwarz) ergeben 7 cm, sind also so breit wie die Patches darunter in der Diagonalen. Das Problem sind einfach diese äußeren stumpfen Winkel. (Die bunten, rumhängenden Fäden markieren nur jede 20. Masche, haben also nichts zu bedeuten...)
Bevor ich jetzt noch einmal hackermäßig Versuch und Irrtum bemühe, frage ich doch lieber einmal kundige Strickerinnen, wie sie das Problem lösen würden.
Vorerst stricke ich mal weiter an den Quadraten und wünsche allen einen fröhlichen 2. Advent und einen guten Start in die Woche!
Darf ich mein Problem mal schildern? Im vorigen Post habe ich ein Foto von einer Jacke eingestellt, die ich gerne ungefähr nachstricken möchte. Das mit den Patches habe ich - auch Dank der hervorragenden Anleitungen in Alpenroses Strickanleitungen schnell raus gehabt. Und jetzt verzweifle ich langsam an den Streifen - ich habe schon zum dritten Mal wieder aufgeribbelt und immer noch nicht raus, wie es geht.
Hier die Grunddaten, falls sich jemand mal hilfreiche Gedanken machen möchte: Mein Patch beginnt mit 29 Maschen (14+1+14), die drei mittleren Maschen werden jeweils in jeder Rückreihe zusammengestrickt, bis nur noch 1 Masche auf der Nadel ist. (Das gibt bei meiner Wolle Quadrate von etwa 5,5 cm Kantenlänge, bzw. weil ich die Patches so verarbeite wie auf dem Foto Patches mit einer Diagonale von 7 cm.)
Aneinandergefügt sehen die Patches etwa so aus - hier habe ich die Teile für die unterste Reihe einmal aneinandergelegt, um die Farbzusammenstellungen zu überprüfen. Richtig werden die natürlich später zusammengestrickt. Mir geht es mit meiner Frage jetzt um die senkrecht gestreiften Teile oben im Foto.
Um dieses also. Das war mein erster Versuch. 60+14+1+14+60 Maschen aufgeschlagen, bei diesem "stumpfen Winkel" - den ich einfach nicht hinkriege - in der Rückreihe 60 M gestrickt, dann 2 Maschen zusammengestrickt. Dann das Patch wie üblich weitergestrickt (unten in der Mitte wie gehabt jeweils drei Maschen in jeder Rückreihe zusammengestrickt). Das ergibt dieses Bild. Das stimmt nicht so ganz mit der Vorlage überein, weil da die Abnahmen optisch eher eine diagonale Linie zeigen und nicht - wie hier - eine waagerechte Linie.
Beim zweiten Versuch habe ich - weil ich etwas missverstanden habe - gar keine Maschen seitlich zusammengestrickt und nur geguckt, ob sich durch das Zusammenstricken die Reihen vielleicht "passend" in die Kurve legen. Tun sie natürlich nicht. Also wieder aufgeribbelt. (Peinlich, aber deutlich zu sehen, wie naiv ich beim Stricken bin...)
Das ist mein dritter Versuch. Hier habe ich versucht, durch die vorverlagerte Abnahme seitlich so eine schräge Abnahme-Linie hinzubekommen. Also 60. und 59. Masche zusammengestrickt, dann 59. und 58. Masche, dann 58. und 57. Masche etc. Blöd - das war auch nicht die Lösung! Irgendwie viel zu viele Maschen, das beult richtig. Außerdem wird das viel zu weit, offensichtlich muss ich jeweils eine M. weniger aufnehmen...
Weiter oberhalb stimmt es: 2x18 Reihen + 1 vom Zusammenstricken (schwarz, petrol, schwarz, blau, blau, schwarz, grün, grün, grün, zusammengestrickt, grün, grün, grün, schwarz, blau, blau, schwarz, petrol, schwarz) ergeben 7 cm, sind also so breit wie die Patches darunter in der Diagonalen. Das Problem sind einfach diese äußeren stumpfen Winkel. (Die bunten, rumhängenden Fäden markieren nur jede 20. Masche, haben also nichts zu bedeuten...)
Bevor ich jetzt noch einmal hackermäßig Versuch und Irrtum bemühe, frage ich doch lieber einmal kundige Strickerinnen, wie sie das Problem lösen würden.
Vorerst stricke ich mal weiter an den Quadraten und wünsche allen einen fröhlichen 2. Advent und einen guten Start in die Woche!
Freitag, 7. Dezember 2012
... macht süchtig
Als ich letzte Woche meinen grünen Mantel beim MMM vorgestellt habe, war auch ein Paar Stulpen dabei, die ich in Patchwork-Technik gestrickt habe. Da bin ich in einem Kommentar schon gewarnt worden:
Vorsicht! Patchworkstricken macht süchtig!
Und was soll ich sagen - das stimmt. Beim Mich-schlau-Machen über die Technik bin ich auf eine kunterbunte Jacke gestoßen, die es mir angetan hat. Ich schwanke farblich ja gerne zwischen dezentem Grau und kräftigen Farbtönen - und hier lässt sich das aufs Feinste kombinieren. Hier habe ich meine Start-Patches mal auf meinen Walkpullovern drapiert. Ich bin begeistert, wie die bunten Flicken auf den kräftigen Uni-Farbtönen wirken. Hier auf dieser Seite kann man beim Runterscrollen das Foto einer Jacke sehen, an dem ich mich orientiere. Es ist, wenn ich es recht verstanden habe, "die sogenannte Zickzackjacke aus dem ersten Schulz-Buch" (das leider vergriffen ist und nicht mehr aufgelegt wird). Da gibt es noch jede Menge mehr Anregungen und Beispielfotos zum Thema.
Ich rauch ja nicht mehr. Also gibt es auch keine Zigarettenpause mehr für mich. (Etwas, was ich etwas bedauere...) Aber hier habe ich einen guten Ersatz: erst mal eine kleine Pause machen, hinsetzen und einen kleinen bunten Flicken stricken. Lana Grossa cool wool (Merino superfein) lässt sich angenehm verstricken - und es lassen sich auch kleine Reste in dieser Stärke/Lauflänge wunderbar einarbeiten.
Ihr seht, für mich gilt gerade: Patchworkstricken macht glücklich!
Mittwoch, 28. November 2012
nebelkrähen-grau vs. wellensittich-grün
Heute mal wieder dabei beim MeMadeMittwoch, wo heute Wiebke vorturnt den Reigen der Frauen anführt, die selbstgeschneiderte Kleidung tragen. Schließlich habe ich wieder mal was Neues vorzuführen.
Damit ich nicht immer aussehe wie eine große graue Nebelkrähe, wenn ich bei novembergrauem Wetter meinen Hund lüfte, habe ich mir meinen heißgeliebten anthrazitfarbenen Walk-Mantel zum Vorbild genommen, ausgemessen, und beim Stoffmarkt im Oktober bei den Waschwolle-Coupons zugeschlagen. Und konnte es jemand ahnen? Grün!
Et voilà: mein grüner Mantel! Der hält natürlich keinen Vergleich aus mit all den wunderbaren Schöpfungen vom Wintermantel-sew-along, das letzten Sonntag zum Abschluss gekommen ist. Aber das Teil in Grau habe ich schon mehrere Winter gerne getragen - also werde ich auch dieses Teil in Grün lieben - da bin ich sicher. Ungefüttert, auf einen großen Hornknopf zu schließen, große Kapuze und insgesamt leicht mittelalterliche Anmutung.
Meinen selbstgefilzten braunen Hut finde ich ganz passend dazu.
(Drunter trage ich übrigens meinen roten Walkpullover, den ich in meinem allerersten Post vorgeführt habe - inzwischen leicht entschärft.)
Die Technik habe ich also an diesen Stulpen ausprobiert, die man auf verschiedene Weise tragen kann - Spitze nach oben oder unten oder innen oder außen... und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt ein größeres Projekt in Angriff genommen habe...
Und jetzt geh ich mal nachsehen, ob die anderen Damen heute eher bunt oder in schickem Novembergrau gewandet sind!
Eine schöne Woche!
Et voilà: mein grüner Mantel! Der hält natürlich keinen Vergleich aus mit all den wunderbaren Schöpfungen vom Wintermantel-sew-along, das letzten Sonntag zum Abschluss gekommen ist. Aber das Teil in Grau habe ich schon mehrere Winter gerne getragen - also werde ich auch dieses Teil in Grün lieben - da bin ich sicher. Ungefüttert, auf einen großen Hornknopf zu schließen, große Kapuze und insgesamt leicht mittelalterliche Anmutung.
Meinen selbstgefilzten braunen Hut finde ich ganz passend dazu.
(Drunter trage ich übrigens meinen roten Walkpullover, den ich in meinem allerersten Post vorgeführt habe - inzwischen leicht entschärft.)
Hier kann ich noch etwas Hübsches dazu vorweisen: patchwork-gestrickte Stulpen. Für mich, die ich nicht so leidenschaftlich stricke, ist diese Art des Strickens ideal: man hat nicht endlos lange Reihen auf der Nadel, wo einfach kein Vorankommen festzustellen ist bei der Arbeit. Gestrickt werden beispielsweise hier kleine Quadrate, bei denen die Reihen immer kürzer werden. Find ich klasse: ich kann immer "eben noch eins zu Ende stricken". Und keine Sorge, man muss nicht alles mühsam zusammennähen und 1000 Fäden vernähen: Die Quadrate werden aneinander gestrickt und die Fäden "eingewebt".
Bei Alpenrose habe ich gelernt, wie es geht - vielen Dank dafür.
Die Technik habe ich also an diesen Stulpen ausprobiert, die man auf verschiedene Weise tragen kann - Spitze nach oben oder unten oder innen oder außen... und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt ein größeres Projekt in Angriff genommen habe...
Und jetzt geh ich mal nachsehen, ob die anderen Damen heute eher bunt oder in schickem Novembergrau gewandet sind!
Eine schöne Woche!
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