Da lese ich den ganzen Morgen lang "fresh window" und frage mich, was an den "Fenster-Bildern seit Matisse und Duchamp" denn eigentlich frisch ist...
Die Ausstellung
Fresh Widow in der Kunstsammlung NRW (in Düsseldorf) läuft noch bis zum 12. August und zeigt an die hundert Bilder und Skulpturen von Fenstern mit Aus-, Ein- und Durchsichten sowie ein 6-Minuten-Video von einem Abrisshaus, bei dem höchst kunstvoll etwa
200 Fenster zerdeppert werden, was ja mal eine frische Art ist, mit Fenstern Kunst zu machen...
Und erst beim Bloggen hier entdecke ich, dass die Ausstellung "Frische Witwen" überschrieben ist - hä???
Frische Witwe???
Muss ich das verstehen? - Aber ich mag ja nonsense...
Und "frische Witwe" eigentlich noch lieber als "frisches Fenster", wenn ich so recht überlege.
Schön, wenn man immer wieder mal verblüfft wird!
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24 Stunden später:
Die frische Witwe hat mir ja keine Ruhe gelassen. Und nach der samstäglichen Kaffeerunde stand fest: Es sollte wohl "french window" heißen. Schließlich ist das imaginäre "n" bei beiden Wörtern durch eine Art Fensterchen verborgen - ähnlich wie in der Überschrift hier. Französische Fenster habe ich einige gesehen in der Ausstellung. OK, meine Seele hat Frieden gefunden. Ein Wortspiel. Keine große Kunst, eine naive Kunstbetrachterin wie mich in Verwirrung zu stürzen. Trotzdem: die Ausstellung empfehle ich gern weiter.