Montag, 3. Dezember 2012

Nette Einladung

Für nächsten Samstag habe ich eine nette Einladung zu einer Geburtstagsfeier, über die ich mich schon seit Wochen amüsiere (ja, zum runden Geburtstag wird weit vorher eingeladen), die lautet - verkürzt - wie folgt:

Heute nix Shoppen oder
Feldforschung,
sondern bitte zahlreich erscheinen:

... Ort und Zeit ...

Würden Männer gerne shoppen, würden sie es Feldforschung nennen.
Cynthia Nelms


Und dann folgt noch ein Text, der für mich beim Abtippen eine große Herausforderung darstellt - hoffentlich gibt es hier kein Autokorrekturprogamm:

Wir as sochche wern den Konsumterroä ornlich ein verpassen unnie Kapitalissen, die den Weihnachsraubzuch in unse Taschens vorham, die wern wir fix was scheißen.
Weiß was? Wir kaufen uns nix zu Weihnachchen.
Wozu auch? Ham doch alles. Büx übern Mors, Dach übern Kopp, Fahbfähseher, Fressen, Saufen un Schmöken satt.
Was wiss mehr? Bei die Preise.
Kuddl Schööf in Jochen Steffen, Nu komms du!

So etwas verstehe ich nur, wenn ich es laut lese. Und dabei fällt mir dann immer ein, was Lehrer doch für bemitleidenswerte Menschen sind, wenn sie guten Willens versuchen zu entziffern, was manch ein Schüler so schriftlich abliefert...

Samstag, 5. November 2011

Bratkartoffeln

Hach, mit dem Bloggen komm ich immer noch nicht so richtig weiter. Ich hab mich entschlossen, übungshalber einmal mehr oder weniger tiefschürfende Erkenntnisse zu posten, die auch nicht unbedingt von mir stammen müssen.
Folgende Überlegung von Janosch (aus dem "Wörterbuch der Lebenskunst") möchte ich beispielsweise nicht vergessen:

Bratkartoffeln
Sind nicht die schlechteste Speise. Sie sind, wenn man sie nicht im Grand Hotel bestellt, sondern sie selbst bereitet, sehr wohl zu genießen und nicht überteuert. Dieselben gut zubereiten zu können, ist eine Voraussetzung für die Kunst des Lebens. (Siehe auch unter Unabhängigkeit.)
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