Heute ist es wieder mal kühl genug, dass ich meine schon mehrfach angekündigte Allzweck-Jacke einmal vorführen kann. Zusammen mit meiner aktuellen Favorit-Hose und einem uralten Seidenhemd meines vor 20 Jahren verstorbenen Vaters, das ich immer noch gern trage, weil Seide so angenehm auf der Haut ist...
Für die Jacke habe ich einen ungeliebten Kaschmirmantel zerlegt. Den habe ich wirlich nur im Dunklen getragen oder bei ganz schlimmem Wetter - weil ich ihn so spießig fand. Aber das Material ist einfach toll. Ebenfalls aufgegeben habe ich eine gern getragene Jacke aus schwerem Baumwollsamt, die abgeliebt war und farblich teilweise von der Sonne verschossen. Daraus habe ich die Ärmelaufschläge bzw. -verlängerung gearbeitet. Die vorderen Belege sind aus einem Rest von dem Hosenstoff, zu der die Jacke damit auch perfekt passt.
Der Schnitt ist der gleiche wie bei meiner rot-grünen Waschwolljacke, der sich sehr bewährt hat.
Ich freue mich, dass ich jetzt eine unaufgeregte Allzweckjacke habe, in der alte Teile weiterleben können. So was mag ich einfach...
Farblich bin ich zur Zeit auf einem Un-Farben-Trip. Braun "geht" eigentlich bei mir "gar nicht". Und jetzt liebe ich beige und braun und grau und nude. Klingt für mich irgendwie depressiv - und dabei bin ich bester Laune. Komisches Phänomen...
Ob es beim MMM farblos oder eher bunt zugeht, seht ihr HIER
seitenweise...
Dieses Blog durchsuchen
Mittwoch, 4. Juni 2014
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Frühsport
Nachtrag zum gestrigen MMM-Post: so fällt meine Nadelstreifenhose in Bewegung.
Das war Frühsport am frühen Nachmittag...
Eine Dame werde ich nie...
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Nadelstreifen
Nadelstreifen habe ich eigentlich immer für etwas halbseiden gehalten. Ich weiß auch, woher es kommt:
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
Mittwoch, 13. Februar 2013
AscherMMMittwoch
Heute nicht aus dem Boxring - wie mir dieses Foto in der Verkleinerung im Übersichtsbild erschien - sondern aus unserer Stadtbücherei, wo ich bei einer Tasse Kaffee gern einen Stopp vor dem Marktgang einlege. Der Kaffee kann durchaus mit dem vom Italiener mithalten und die Lektüre der lokalen Nachrichten gibt die nötige Info für Klatsch und Tratsch auf dem Markt.
Aschermittwoch in Sack und Asche - viele halten meine Kleider sicherlich für viel zu sackförmig - ich mags genau so. Den Walkpullover habe ich schon in mehreren Farben vorgeführt - in aschefarbenem Anthrazit und in Rot trage ich ihn am liebsten. Nichts Neues oder Aufregendes also - aber ich mag gern mittwochs ein Foto einstellen, weil ich mich über eure netten Kommentare immer aufrichtig freue. (Über die lieben Grüße der einen oder anderen ganz besonders.)
Heute präsentiert Kirschenkind hier, was die anderen MMM-Mädels heute so tragen, viel Spaß beim Stöbern!
Donnerstag, 10. Januar 2013
Vogelscheuche
Neulich beim Hundespaziergang...
... hatten alle viel Spaß, als ich fast in den Graben gefallen wäre und auf jeden Fall nasse Füße bekam.
(Die Vogelscheuche hier übrigens in meinem anthrazitfarbenen Lieblingspullover, den ich letzten MMM präsentiert habe.)
Abonnieren
Posts (Atom)












