Freitag, 19. Juli 2013

Origami Würfel


Ich mag diese Origami-Würfel ganz gerne und habe einmal dokumentiert, wie sie gefaltet werden. Wenn ich nämlich nach längerer Zeit Würfel falten will, muss ich jedesmal im Netz suchen, wie es geht. Jetzt kann ich bei mir selbst nachsehen... Ich falte diese kleinen Würfel gern als Geschenkverpackung für Kleinigkeiten / kleine Gaben - und die Beschenkten mögen manchmal gar nicht auspacken...



Als Ausgangsmaterial nehme ich gerne bunte Zettelkasten-Zettel. Allerdings verblasst dieses Papier relativ schnell in der Sonne. Wenn es für Dekorationszwecke längere Zeit gebraucht wird, besser Origamipapier verwenden.Man braucht 6 Blatt Papier.




Einmal in der Mitte falten.
 In die gleiche Richtung die beiden Flächen nochmals halbieren,
 so dass es so aussieht.
Das gefaltete Papier so halbieren, d.h. nach hinten knicken.


Wieder einmal entfalten und das Papier so positionieren, dass die offene Kante unten zu liegen kommt. Eine quadratische Hälfte zum Dreieck falten.





Das verbleibende quadratische Stück ebenfalls zum Dreieck falten,
und zwar so,

(Achtung: Fehlerquelle s.u.)






dass ein Parallelogramm entsteht.
Jetzt die entstandenen Dreiecke noch einmal halbieren
und das erste Blatt ist fertig!

Achtung, Fehlerquelle: Die Quadrate werden zu einem Parallelogramm gefaltet, nicht zu einem Dreieck wie im grünen Beispiel.

Und die Dreiecke müssen alle gleich orientiert sein.






Bei dem pinken Blatt ist der erste Knick zum Dreieck auf der rechten Seite von oben nach unten geführt worden - beim gelben Beispiel von unten nach oben!






Dann werden alle folgenden Kniffe dazu führen, dass ein seitenverkehrtes (gspiegeltes) Teil entsteht,






das sich nicht mit den anderen Blättern zusammenstecken lässt.






Hier sind jeweils 2 blaue, gelbe und grüne Blätter gefaltet, die sich zum Würfel zusammenstecken lassen. Das pinkfarbene Blatt ist spiegelverkehrt und passt einfach nirgends.

Das Zusammenstecken funktioniert so:


Jedes Blatt hat eine quadratische Grundfläche und jeweils 2 spitze Dreiecke.

Diese Dreiecke werden jeweils in den Schlitz bei einem andersfarbigen Blatt auf der Unterseite der Grundfläche gesteckt.

Am einfachsten geht das, wenn man jeweils die gegenüberliegenden Seiten gleichfarbig wählt. :
Dann sieht man sofort, wo die Spitzen überhaupt eingesteckt werden können. Bei diesem Beispiel zuerst die gelbe Spitze in die blaue Grundfläche,




dann das zweite gelbe Blatt nehmen und von diesem eine Spitze in den verbleibenden blauen Schlitz stecken.




Dann das zweite blaue Blatt gegenüber dem ersten blauen Blatt positionieren und die restlichen zwei freien gelben Spitzen in den Schlitz des anderen blauen Blattes stecken.


Das geht nur auf eine einzige Art und Weise, man kann sich gar nicht vertun. Alle gelben Spitzen jeweils in den einzigen möglichen blauen Schlitz stecken.
Wobei sich jeweils die gleichfarbigen Faltblätter gegenüberliegen.
Alle blauen Spitzen sind noch nicht untergebracht und noch frei.
Sie werden erst einmal aufgerichtet, so dass
...ein grünes Faltblatt dazwischen gelegt werden kann.
Nun werden die blauen Spitzen wie gehabt in die grünen Schlitze gesteckt. Eins und
zwei auf dieser Seite (die beiden anderen später in das zweite grüne Blatt)
Die freien grünen Spitzen können nun in die gelben Schlitze gesteckt werden
so dass sich der Würfel in der Hand schon etwas stabilisiert...
Alle Spitzen einfach da reinstecken, wo sie an einen Schlitz angrenzen. Wenn alle Blätter gleich gefaltet sind, geht das so gut wie automatisch (das pinke Teil würde nicht funktionieren...)
Wenn alle freien Spitzen untergebracht sind
können diese beiden nicht versteckt werden.

Sie werden zunächst hochgeklappt, damit das letzte Blatt dazwischen gelegt werden kann.

(Jetzt wäre die letzte Gelegenheit, ein kleines Geschenk in die Box zu stecken, denn gleich ist sie geschlossen.)


Dann werden auch diese beiden blauen Spitzen in grünem Schlitz versenkt.



Und die Spitzen dieses letzten grünen Blattes in den angrenzenden gelben Schlitzen.
Vorletzter Akt


Und
letzter Akt.
Noch etwas rütteln und fertig!

Ich habe schon gesehen, dass solche Kuben wie Ostereier als Deko aufgehängt wurden. Dazu bindet man eine Schlaufe an ein Streichholz und steckt dieses durch das Loch in der Mitte, so dass es etwas verkantet. So kann man die Würfel an einem Faden aufhängen.
Würfel aus 6 unterschiedlichen Farben sind natürlich auch möglich, aber für den Anfänger nicht ganz so leicht zusammenzustecken. (Das geht natürlich genauso, aber die optische Orientierung ist nicht so einfach...)





Viel Spaß, falls das jemand nachfalten mag!






.

Mittwoch, 9. Januar 2013

so was von grau.....


Leicht gruselig draußen. Ich lauere immer auf Regenpausen, wenn ich meinen Hund mal lüften will. Wie man an der Pfütze sieht, ist mir das heute auch einmal gelungen.
Dazu habe ich neulich im KiRaKa (Kindersendung im WDR5) einen sympathischen  Wetterbericht gehört: "Zieht euch die Gummistiefel an und freut euch! Heute wird es den ganzen Tag regnen - da könnt ihr wunderbar durch die Pfützen platschen!"


Da ich kein Kind mehr bin, kann ich das blöderweise nicht so genießen. Ich trage heute eine selbstgenähte, gerade geschnittene Kordhose mit meinem Lieblingspullover in Anthrazit. Den habe ich  auch in Rot, Hellgrau und einem hellen Lila genäht. Allerdings trage ich am häufigsten diesen hier - und wie ich gesehen habe, habe ich ihn noch nie vorgeführt.
Draußen habe ich meinen grünen Walkmantel getragen - das war wirklich schon zu warm. Und das mitten im Winter. Ich mecker nicht - ich wundere mich bloß.

Heute läd Julia zum MMM in einem neuen schönen und praktischen Hauskleid. Ob andere auch schön und praktisch gewandet sind, könnt ihr da überprüfen - viel Spaß´!


Nachtrag, weil ich danach gefragt wurde: Der Schnitt ist me made. Ich kann euch gern mal meine verwendeten Maße ansagen: Die untere Breite ist 104 cm, die Weite am Halsausschnitt 32 cm. Die gestrichelte Höhe, also vom leichten Stehkragen bis zum Saum ist 30 cm und die Breite von Ärmel zu Ärmel ist 130 cm (oder volle 140 cm, wenn der Walkstoff 140 breit liegt.)
Also reicht es, 1,20 m Waschwolle oder leichter Walkstoff zu kaufen. Es bleibt genügend Rest für die Umschläge an den Armen, ggf. noch für Stulpen oder aufgesetzte Taschen.
Einmal habe ich diesen Pulli aus Doubleface genäht, davor möchte ich warnen: Einfach zu dick. Ich werde das Teil in eine Jacke umarbeiten. Die Ärmel mache ich am liebsten enger zulaufend als hier dargestellt. Einen habe ich als Krempelärmel genäht, das ist auch ok. Da war der Ärmel 24cm lang - nur zur Orientierung. (Und natürlich ist der Schnitt nicht so asymmetrisch, wie ich ihn hier gezeichnet habe - also: der linke Ärmel ist genau so lang wie der rechte. Ich hab mir bloß mal die Maße so notiert, damit ich weiß, wie viel Stoff ich ggf. kaufen muss...)

Donnerstag, 16. Februar 2012

ratz fatz

Schneller Schmink-Tipp für gutgelaunte Karnevalsmuffel gefällig? Benötigt wird nur ein Kajal-Stift.

Bitte sehr!

Vorher:
 Nachher :


Allen fröhliche Karnevalstage + viele Kamelle!

Sonntag, 6. November 2011

Geniale Ferse

Liebe Liese, du möchtest gerne wissen, wie ich eine Ferse in meine Socken fabriziere? Oder andere Strickerinnen könnten sich dafür interessieren?
Dann  zeige ich das doch gerne. Mich hat diese einfache Art und Weise nämlich überhaupt erst ermutigt, mich an Socken zu wagen. Alles, was ich von Schule oder Großmutter in diesem Zusammenhang erinnerte, hatte mich stets davon abgehalten.

Hier also die Anleitung: "Ferse wie Spitze"

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