Samstag, 1. Juni 2013

Kleider machen Leute

Heute hatte ich einen erbaulichen Kalenderspruch für SchneiderInnen und NäherInnen und den Rest der Welt:

Kleider machen Leute.
Nackte Menschen haben keinen Einfluss
auf die Gesellschaft

Mark Twain

Und noch einen zweiten - und ich grüble ein bisschen, welchen ich heute vorziehen soll...

History is one fucking thing
after another.

Alan Bennett


Ich glaube, ich ziehe den ersten vor - verbunden mit der Absicht, gesellschaftlich schön relevant zu sein.
Also: Schön Einfluss nehmen, ihr gut gekleideten Frauen, die ihr euch auf meine Seite verirrt!

Freitag, 21. Dezember 2012

Wo ist bloß...?

Gerade höre ich, wie Dieter Nuhr den Hamster für ein verschwundenes Teil verantwortlich macht, das später in der Sofaritze wieder auftaucht. In unserem Haushalt wird immer alles auf den Hund geschoben...

Niemand hat es so nett auf den Punkt gebracht wie James Krüss:

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten).
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein anderes Mal verschwand sogar 
das Marzipan von Peter;
was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein drittes Mal verschwand vom Baun,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck'ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:

Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.


Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Dienstag, 24. April 2012

im Gegenteil

Gestern habe ich so einen netten Spruch gelesen als alte walisische oder schottische oder cornische Weisheit: (leider nicht wiedergefungen, deshalb kein Verweis - kann nachgeholt werden...)

No husband has ever been shot while doing the dishes. 

Da musste ich doch gleich das passende Foto raussuchen:


Nachtrag: Der Spruch stammt von hier und die Postkarte finde ich schon ganz nett...

Montag, 9. April 2012

Ein Gelübde

von Leonard Cohen

Niemals
und
auf gar keinen Fall
werde ich den Heiligen Gral
seinem "rechtmäßigen Besitzer"
zurückgeben.

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Ich werde den wohl auch lieber selbst behalten... und eher mit euch teilen

Montag, 21. November 2011

(be)merkenswert gut gegeben

Heute habe ich einen netten Ausdruck gehört, den ich unbedingt in meinen Wortschatz aufnehmen werde: Ein kleinkarierter Erbsenzähler am Nebentisch musste sich von seinem Gesprächspartner folgenden Hinweis gefallen lassen: " Tüpfelscheißer sterben früher! "

Bei der etymologischen Recherche bin ich auf das schweizerische "Tüpflischisser" gestoßen - auch nett...

Samstag, 5. November 2011

Bratkartoffeln

Hach, mit dem Bloggen komm ich immer noch nicht so richtig weiter. Ich hab mich entschlossen, übungshalber einmal mehr oder weniger tiefschürfende Erkenntnisse zu posten, die auch nicht unbedingt von mir stammen müssen.
Folgende Überlegung von Janosch (aus dem "Wörterbuch der Lebenskunst") möchte ich beispielsweise nicht vergessen:

Bratkartoffeln
Sind nicht die schlechteste Speise. Sie sind, wenn man sie nicht im Grand Hotel bestellt, sondern sie selbst bereitet, sehr wohl zu genießen und nicht überteuert. Dieselben gut zubereiten zu können, ist eine Voraussetzung für die Kunst des Lebens. (Siehe auch unter Unabhängigkeit.)
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