Mittwoch, 1. Juli 2015

hochsommerlich

Endlich Sommer - und wieder ist es vielen nicht recht: zu schnell, zu heiß, zu was-weiß-ich...
Ich dagegen schwitze stillvergnügt vor mich hin in meinem ärmellosen Standardkleid.


Das habe ich schon früher einmal vorgestellt, wo auch alles zum Schnitt aufgeführt ist. Man sieht: auch vor meiner "Afrika-Zeit" hatte ich schon ein Faible für große und wilde Muster. Und eben habe ich festgestellt, dass fast alle meine bunten unifarbenen Einkaufsbeutel perfekt zum Stoff passen - mit kleinen Einkäufen komme ich gerade vom Markt.

Morgen habe ich ein weiteres Kleid nach diesem bewährten Schnitt, und zwar aus diesem Druck, den ich im Köln-Kalker Afrikashop gefunden habe. Er trocknet gerade auf der Leine. Das wird ein erneuter Vorstoß in die Farbpalette BLAU, die jetzt einige Jahre bei mir ganz abgeschrieben war. Ob mit oder ohne Ärmel - das weiß ich noch nicht genau. Gerade höre ich im Radio, dass für morgen Temperaturen von bis zu 40 Grad angesagt sind. Huch! Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee von 20 Grad. Mal sehen, wie lange ich  beim Schwitzen fröhlich bleiben kann..


Schöne Aussichten auf Sommergarderobe genieße ich jetzt erst einmal beim MMM - euch allen ebenfalls eine, schönen Tag und eine sonnige Woche!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Stoßdämpfer-Kleid

Ankündigung: mein erstes Kleid 2015 ist fertig - und wird gerade ausgeführt. Bei uns scheint nämlich die Sonne, da trage selbst ich, die ich normalerweise die Hosen anhabe, Kleider. Und was für welche!?

Wenn ich einen Fotografen finde, zeige ich es auch her. Hier ein Vorgeschmack: Bei der letztjährigen Massenbestellung von WaxPrintStoffen mit afrikanischen Drucken konnte ich dem Motiv "Stoßdämpfer" nicht widerstehen.


Bis später am MeMadeMittwoch!

So -  zurück vom Sonne-Genießen. Voilá - mein Stoßdämpferkleid nach altbewährtem Schnittmuster:


... und mit farblich passendem Puschel statt farblich passendem Blumenschmuck...






... und - Kitsch as Kitsch can - Pfingstochsenhund. (Mein Hund ist hart im Nehmen!)


Fröhliche Himmelfahrt allerseits!

Mittwoch, 9. Juli 2014

Beutolomäus oder der feine Sack

Neulich noch habe ich mir vorgenommen, ohne langes Rumschwafeln künftig schneller auf den Punkt zu kommen. Und schon werde ich meinen löblichen Vorsätzen untreu:

Als ich am Sonntag beim letzten Nähnerdtreffen in Köln angekündigte, beim heutigen MeMadeMittwoch mein neuestes Kleid vorstellen zu wollen, das in mehrerer Hinsicht an einen Sack erinnern kann, kam sofort der Vorschlag, das Kleid als "Beutolomäus" zu präsentieren. Was ich hiermit tue.
(Vorher habe ich mich natürlich kundig gemacht, wer oder was Beutolomäus wohl sein mag. Der Sack vom Weihnachtsmann. Knuffig. Auf den ersten Blick nicht unsympathisch. Für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Sack hat meine Neugierde allerdings nicht ausgereicht...)

Und so erklärt sich der zweite Teil der Überschrift:
Der Stoff meines Kleides erinnert von der Farbe, aber auch von der Struktur und Webart her an Sackleinen. "Sackleinen" ist ein Begriff, den ich schon ewig kenne, aber gar nicht genau definieren konnte. Rupfen, Sackleinen, Handarbeitsunterricht... all das ist es aber nicht: das Material ist ganz grob gewebte Seide. Und sofort musste ich g**geln: "Sackseide" - gibt es das?
Und was sehe ich? Gibt es natürlich nicht - aber selbst dazu hat fucking Göte Johann Wolfgang Goethe etwas beizutragen: Mit Seide näht man keinen groben Sack. Kleine, feine Gemeinheiten. Vollständiger heißt es nämlich:
"So sei doch höflich!" - Höflich mit dem Pack?
Mit Seide näht man keinen groben Sack.

Selten so einen doofen Spruch gelesen! Hätte ich ihm gar nicht zugetraut. 
Der Spruch meint ja nun etwas ganz anderes, als ich so mit "Sackseide" im Kopf hatte - aber ich finde es schon witzig, unter welchen abstrusen Begriffen J.W.G. mir immer wieder unterkommt.




Genäht ist mein neues Seidenkleid nach dem gleichen Schnitt, wie mein schwarzes Leinenkleid vom letzten Sommer. Das hat sich sehr bewährt und wird getragen, gewaschen, gebügelt, getragen, gewaschen, gebügelt... Fast hätte ich mir genau das gleiche noch einmal genäht. Nun aber kann ich einen hellen, karierten "feinen Sack" tragen, wenn das gute Schwarze auf der Leine hängt...
Der - nicht mehr käufliche - Schnitt ist von Monika Popp und heißt nur "Sommerkleid".

Das Kleid hat wieder Paspeltaschen und als kleine Variante habe ich im Rücken eine Kellerfalte gelegt, die von der Taille bis zum Saum zugenäht ist. Manchmal verstehe ich nämlich einfach nicht, warum Schnittteile so und nicht anders vorgesehen sind. Der Rücken dieses Kleides ist z.B. zweigeteilt. Die verbindende Naht ist schnurgerade vorgesehen, also keine Taillierung, kein Reißverschluss,  nix! Wozu also zwei Teile? Also habe ich mal im Bruch zugeschnitten, aber vorsichtshalber eine Karobreite dazugegeben, die jetzt in der Kellerfalte verschwindet. Theoretisch könnte ich also noch ein zweigeteiltes Rückenteil draus fabrizieren... Und natürlich auch die Rückennaht völlig schließen - ich bin mir nämlich noch nicht ganz sicher, ob mir die Rückenpartie so gefällt. Mal sehen. Was meint ihr?
An dem Taschenfotos rechts kann man erkennen, dass ich mir durchaus Mühe gegeben habe mit dem Karomuster. Naja, nach meinen Möglichkeiten eben. Allerdings zeigt mit das Foto in der Totalen mal wieder, warum ich Karos eher ungern verarbeite: Bei ganz vielen Schnitten - nicht nur den bei mir favorisierten geraden Linienführungen - hängen die Seitenpartien immer runter. Klar, ich bin ja wie alle (deutlich!) dreidimensional gebaut und nicht flach wie ein Brett. Geht ja kaum anders. Aber das ist mit ein Grund, weshalb ich neben Unis eher auf wilde Muster stehe als auf brave (und komplizierte) Karos. Trotzdem gefällt mir mein Beutolomäuskleid und ich würde es sicherlich in meinen Koffer packen, würde ich demnächst in Urlaub fahren. So trage ich es eben zu Hause, falls denn die ergiebigen Regenfälle mal aufhören...

Welche Kleidungsstücke bei den selbst nähenden Urlauberinnen in den Koffer wandern, sieht man beim heutigen letzten MMM vor den Sommerferien. Allen einen erholsamen und inspirierenden Urlaub!



Dienstag, 10. September 2013

Sommer ade

So, hiermit ist auch für mich der Sommer vorbei!


Ganz so schlimm ist es noch nicht - das Foto ist vom letzten Jahr. Aber usselig kalt ist es heute auch bei uns. Das habe ich zum Anlass genommen, meine hochsommerliche Garderobe fortzupacken. Und siehe da - ich habe fast optimal gearbeitet. Nur zwei Afrika-Kleider sind gebügelt, aber ungetragen und werden so weggefaltet. Dank des genialen "Schnittes" überhaupt kein Problem - weder das Bügeln, noch das Zusammenfalten.





Ich mag diese wunderbaren Baumwolldrucke nach wie vor sehr und bei großer Hitze sind diese Gewänder (fast) unübertroffen luftig.
Aber dank MMM und freundlicher Ermutigung wohlgesonnener Leserinnen dieser Seite hier trage ich inzwischen in den heißen Sommermonaten eher europäisch anmutende Modelle. Hier noch einmal das Modell dieses Sommers 2013 (das heute auch in die Wäsche und anschließend  in die Tiefen des Kleiderschrankes verschwindet).


Auf in den Herbst - da habe ich auch schon hübsche Pläne, auch wenn es kein Kostüm geben wird...

Schönsten Herbst allerseits!

Mittwoch, 28. August 2013

immer noch Sommer

Nachdem ich heute morgens noch in langen Hosen um den Block gelaufen bin, habe ich mich bei diesem wunderbaren Sommerwetter wieder in mein Leinen-Sommerkleid geworfen, welches mir in diesem wunderbaren Sommer (sagte ich das schon?) die besten Dienste erwiesen hat. Und das ich schon mal hier vorgestellt habe.



Darüber trage ich manchmal ein beiges Hochsommerkleid - bei Hitze solo, hier als Kittel/Weste drüber.




Wir haben dieses Jahr ja lange genug auf den Sommer gewartet - jetzt genieße ich ihn in vollen Zügen. Ihr auch? Oder sitzt ihr an euren Nähmaschinen, um am MeMadeMittwoch etwas Neues vorzeigen zu können? Da gehe ich jetzt auch mal stöbern...

Edit: Der Schnitt heißt "Sommerkleid 216" von Monika Popp. Ich habe ihn da online nicht mehr gefunden, aber jemand hat mir geschrieben, dass ein einfacher Anruf genügt habe, den Schnitt trotzdem noch zu bekommen - nur als Hinweis, weil wieder nachgefragt wurde...

Samstag, 3. August 2013

ex-Biene-Maja

Das waren viele gute Tipps für die Veränderung meines langen gelben Kleides, das mir nicht so gut gefiel. Bei der Suche nach einem passenden Stoff für neue Ärmel bin ich im Fundus auch auf ganz wunderbare hellere Alternativen gestoßen (die noch alle auf der Leine hängen...), aber letztlich bin ich gleichzeitig einer Reihe von Anregungen gefolgt und folgendes ist rausgekommen:


Ich habe die aufgesetzte Tasche wieder abgetrennt - und da war es schon fast gut. Den asymmetrischen Ärmel finde ich nämlich eigentlich schon ganz schick. Um den aber noch etwas besser anzubinden habe ich aus Seidenresten eine kleine Farborgel gebastelt und als Spiegel aufgenäht. Heute getragen und wunderbar gefühlt. Also gelungene Änderung. Getragen sah es richtig gut aus, was ich an den Komplimenten kritischer Freundinnen festmache, aber die Tragefotos waren so doof, dass ich heute erstmals ein Kleid an meiner (neuen) Minna vorführe.


Ein sonniges Wochenende allen - und vielen Dank nochmals für die Anregungen...

Sonntag, 28. Juli 2013

Biene Maja?

Bisschen wie Biene Maja - das war der erste Kommentar, den ich auf dieses Kleid bekommen habe. Hm, hat mir das Teil ein kleines bisschen verleidet.
In schwarzem Leinen ist es mein diesjährige Sommerfavorit, aber in Gelb hat es mir nicht so gut gefallen, so dass ich auf die Idee mit dem asymmetrischen Ärmel gekommen bin. Links habe ich die vorgesehene Paspeltasche gearbeitet und rechts eine schwarze Tasche aufgesetzt.


Ich glaube, diese schwarze Tasche trenne ich wieder ab und nähe den linken Ärmel ebenfalls aus schwarzem Leinen (ich glaube nämlich, den habe ich falsch rum eingenäht und ich habe nicht mehr genügend Stoff für zwei neue gelbe Ärmel...). Was meint ihr?
In uni Gelb war es irgendwie so fad, dass ich schon als kleine Zierde auf der Schulter ein paar Biesen genäht habe und den Ausschnitt mit einem Zierstich abgesteppt - so gern ich Gelb mag, als Kleidung finde ich die Farbe echt problematisch...


Vielleicht kann mir beim http://naehen-und-ernten.blogspot.de/2013/06/sweet-summer-sewing.html jemand raten?

Nachtrag: Danke für all die konstruktiven Kommentare. Bin gerade beim Trennen (und denke wieder mal: Schade, dass der Nickname "Nahttrennerin" schon vergeben ist...) Ich weiß noch nicht genau wie, aber anders wird es auf jeden Fall.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Leinenkleid



Dieses Kleid hat den gleichen Schnitt wie das wildgemusterte und das lilakarierte, nur diesmal mit Ärmeln. Gefällt mir gut so. Volle Bewegungsfreiheit, angenehm auf der Haut, gut zu kombinieren. Mir ist erst auf den Fotos aufgefallen, WIE lang das Kleid geworden ist, aber normalerweise laufe ich nicht barfuß und in Schuhen stimmt die Länge.
Diese O-Form des Rockteils erinnert mich immer ein bisschen an manche Spielfiguren bei einigen Brettspielen. Jetzt nicht gerade diese Männchen von Mensch-ärgere-dich-nicht, die hätten ja eher so eine A-Form. Aber solche Pöppel hier gibt es auch, ich muss für Demozwecke mal einen raussuchen...



Im Sommer sammelt Katharina beim sweet summer sewing alte und neue Kleider - lasst euch inspirieren...

Sonntag, 7. Juli 2013

Seidenkleid - wie angekündigt


Mein buntes Sommerkleid hat mir so gut gefallen, dass es schon mehrere Folgekleider gibt - dieses hier aus kühler Seide, die etwas steht und bei Hitze sehr angenehm zu tragen ist. Zur Entstehung habe ich schon unter dem Stichwort Geburtstagskleid  geschrieben.



Die Kette war ein Geschenk und ich musste erst mal schlucken - aber jetzt lieeeebe ich sie. Aber man sollte sie nicht an einem Bitte-seht-an-mir-vorbei-Tag tragen, sie fällt schon auf...

Und so lange es eine MMM-Sommerpause gibt, kann die interessierte Schneiderin bei Anna und ihrem  sweet summer sewing Nähinspirationen finden...

Mittwoch, 19. Juni 2013

Geburtstagskleid


Ich pfusche mal ein bisschen beim heutigen MMM und bastel euch einmal zusammen, was ich heute zu meiner Geburtstagsfeier tragen werde. Aktuell - also noch beim Schnibbeln und Vorbereiten und Kochen - trage ich mein hochsommerliches Kleid, das ich letzte Woche schon vorgestellt habe:




Allerdings ohne Shirt drunter - denn auch bei uns sind heute bestimmt 32 Grad im Schatten. Wahrscheinlich geh ich gleich mit Kleid unter die Dusche.

ach der Dusche werfe ich mich in Samt und Seide. Dieser violette  Seidenstoff lagert schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte  zusammen mit einem tiefdunkellila Samt in Mutters und später in meinen Vorräten. Und ich hatte schon das Vorderteil nach obigem Schnitt zugeschnitten, als ich MITTEN ÜBERS KLEID einen ausgeblichenen Streifen entdeckte. Man sollte feine Stoffe auch nicht überlagern! Das nehme ich mir jetzt zu Herzen.
Glücklicherweise war genügend Stoff vorhanden, dass ich das Vorderteil nochmals zuschneiden konnte und mit einiger Zirkelei auch das Rückenteil ohne Naht raushatte - denn die Seide lag nur 116 breit.


Paspeltaschen haben auch wieder gut geklappt. ABER dabei habe ich entdeckt, weshalb so üppig viel Stoff rumlag: Der war sicherlich preisreduziert, denn er hat einen Druckfehler. Seht ihr, dass in der unteren Stoffbahn ein breiterer lila Streifen fehlt? Eigentlich ist es mir immer sehr sympathisch, wenn Kleidungsstücke irgendwo eine kleine Unregelmäßigkeit haben. Nicht so was Doofes wie eine ausgebleichte Stelle oder ein Fleck - aber ein Fehldruck hat doch was, oder? Es fällt eigentlich nur auf, wenn man es weiß...


Aus dem Samt habe ich mir einen seidengefütterten Bolero genäht - aber auf den kann ich heute definitiv verzichten. Ich glaube, ich hatte zum Geburtstag noch nie solch ein Bombenwetter (80% aller Geburtstage habe ich mit Sicherheit drinnen gefeiert, weil das Wetter vorher schön ist, nachher schön ist, aber am 19.6. in der Regel kühl oder nass. Am meisten freue ich mich heute über das Wetter - bisher.)

So, genug ausgeruht am PC, ich muss noch ein bisschen weiterarbeiten.

Eine schöne Woche allen!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Suchbild mit Sommerkleid


Endlich mal was Neues von der Prinzenrolle! Mein neues Sommerkleid, das ich seit drei Tagen trage und nur ausziehe, um das nächste überzustreifen, das ich gerade nähe...

Neulich habe ich Bronte von meinem Nähfrust mit dem Ballonkleid erzählt, das ich nach diesem Vorbild konstruieren wollte und das einfach nicht passt. Bronte hatte genau so ein Teil an, wie ich es auch gern hätte - und da war guter Rat ja nahe. Das schwarze Leinenkleid kenn ich nun, aber inzwischen hat sie drei solche Kleider - das muss ja was werden (Monika Popp, Sommerkleid 216...)
Ich habe es geahnt: Schnitt ausmessen, zuversichtlich zuschneiden, nähen, anziehen + wohlfühlen - eine Sache von wenigen Stunden. Die ärmellose Variante ist bestimmt klasse im Hochsommer - kein Rockbund oder Hosenbund stört das Wohlbefinden und die Luftzirkulation.


Ärmel wären bei diesem wilden Baumwolldruck auch zu viel des Guten gewesen. Solche großen Muster sprechen mich immer sofort an: "Prinzenrolle! Einmalige Gelegenheit! Großartige Aussichten!" (und dererlei Marktschreierei mehr. Meistens kann ich ja widerstehen, aber diesmal musste ich zugreifen.)
Also keine Ärmel, aber was gut passt, ist ein T-Shirt unter dem Kleid. Unifarbene Ärmel gehen in Ordnung, denke ich. Und zwar in ganz vielen Farben! Dieser Stoff ist ein echtes Kombinationswunder.


Meine liebe Schwester A. hat blitzschnell neben Schwarz und Weiß alle möglichen farblich genau passenden Shirts aus dem Schrank ziehen können: vanillegelb, babyrosa, leuchtendrot und orange - der einzige Farbton, der mir überhaupt nicht zu Gesicht steht. Mein Grün ist leider nicht drin und Beerentöne gehen auch gar nicht, aber ich kann ja auch gern mal andersfarbig rumlaufen.

Nähtechnisch habe ich zweierlei neu gelernt: Bisher habe ich Belege häufig abgesteppt, weil sie sonst schon mal umgeschlagen sind und aus dem Ausschnitt rausguckten. Das kann man vermeiden, wenn man die Nahtzugaben in den Beleg bügelt und dann knappkantig auf den Beleg steppt. Funktioniert wunderbar.
Und ich habe mich erstmalig an Paspeltaschen versucht - hat geklappt und gefällt mir gut. Bei diesem Kleid hätten es sicherlich auch die üblichen Nahttaschen getan, aber für die Zukunft und uni Stoffe weiß ich jetzt, wie es geht.
Das nächste Kleid nach diesem Schnitt ist schon fertig! Ich drücke beide Daumen, dass wir alle unsere alten und neuen Sommerkleider häufig tragen können. Wie es aktuell aussieht, sieht man hier beim MMM, heute bei Lucy, die noch nicht sommerlich gewandet ist.

Nachtrag:

Ich bin gebeten worden, den Schnitt einmal aufzuzeichnen. Das hier ist die "Originalzeichnung" - mehr ist es wirklich nicht. (Die beiden blind endenden Linien im Rockteil sind angedeutete "Falten" - also nicht eingelegte Falten, sondern so, wie die Stofffülle an dieser Stelle fällt...) Ich füge einem bewährten Schnitt vor dem Abheften gerne einen Fetzen Stoff bei um mich schneller zu erinnern...



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