Mittwoch, 14. Mai 2014

MMN Mama-made-Nähutensilien

Heute habe ich es nicht geschafft, beim MMM mitzumachen, obwohl ich dran gedacht hatte. Nächste Woche sollte es klappen, etwas Neues vorzustellen, denn ich säume gerade meine neue Jacke, die ich aus einem uralten, ungeliebten. spießigen Cashmere-Mantel nähe. Gruseliger Schnitt, aber tolles Material. Unverwüstlich und immer noch schön.


Und beim Säumen fällt mir etwas ebenso "Antikes" ins Auge, was ich immer schon mal vorführen wollte:




Meine Näh- und Stecknadeln steche ich in Nadelkissen, die schon meine Mutter benutz hat. Sie hat sie aus Hemdenstoffresten genäht und mit Sand aus unserem Kinder-Sandkasten gefüllt. Sie sind einfach genial im Gebrauch. Schön schwer, so dass sie beim Zuschneiden auch zum Beschweren des Stoffes dienen können. Stabil beim Einstecken der Nadeln. Und nahezu unendlich haltbar: an das rote kann ich mich noch aus meiner Kindheit erinnern, denn aus diesem Stoff hatte ich ein Blüschen. Ich glaube nicht, dass schaumstoffgefüllte Nadelkissen so lange funktionsfähig bleiben. Oder gibt es da andere Erfahrungen?

Hier gibt es schon einen kleinen Ausblick auf nächste Woche: die Belege des anthrazitfarbenen Mantels bestanden aus einem kackbraunen Wollstoff, der bei den aufgeschlagenen Ärmelabschlüssen und am Kragen stets hervorblitzte. Das gab dem ganzen so einen waidmännischen Look - einen Stil, den ich noch nie gemocht habe. Als Beleg für meine Jacke habe ich einen Rest von meinen Nadelstreifenhosen genommen. Die neuen Ärmelabschlüsse sind aus dickem Baumwollsamt. Hach, jetzt freu ich mich auf die Jacke!

Nächste Woche mehr...


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