Und beim Säumen fällt mir etwas ebenso "Antikes" ins Auge, was ich immer schon mal vorführen wollte:
Meine Näh- und Stecknadeln steche ich in Nadelkissen, die schon meine Mutter benutz hat. Sie hat sie aus Hemdenstoffresten genäht und mit Sand aus unserem Kinder-Sandkasten gefüllt. Sie sind einfach genial im Gebrauch. Schön schwer, so dass sie beim Zuschneiden auch zum Beschweren des Stoffes dienen können. Stabil beim Einstecken der Nadeln. Und nahezu unendlich haltbar: an das rote kann ich mich noch aus meiner Kindheit erinnern, denn aus diesem Stoff hatte ich ein Blüschen. Ich glaube nicht, dass schaumstoffgefüllte Nadelkissen so lange funktionsfähig bleiben. Oder gibt es da andere Erfahrungen?
Hier gibt es schon einen kleinen Ausblick auf nächste Woche: die Belege des anthrazitfarbenen Mantels bestanden aus einem kackbraunen Wollstoff, der bei den aufgeschlagenen Ärmelabschlüssen und am Kragen stets hervorblitzte. Das gab dem ganzen so einen waidmännischen Look - einen Stil, den ich noch nie gemocht habe. Als Beleg für meine Jacke habe ich einen Rest von meinen Nadelstreifenhosen genommen. Die neuen Ärmelabschlüsse sind aus dickem Baumwollsamt. Hach, jetzt freu ich mich auf die Jacke!
Nächste Woche mehr...




Danke fürs Zeigen. Ich liebe auch "alte" Gegenstände oder Gewohnheiten die ich von meiner Mutter übernommen habe. Und ich bin gespannt auf nächst Woche.
AntwortenLöschenGruß Mema
Ja, Danke fürs Zeigen der unendlich haltbaren Nadelkissen! :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Immi
du hast vollkommen recht mit der haltbarkeit, sandfüllungen sind genial :-)
AntwortenLöschenich bin gespannt auf die jacke!
lg anja
Bin ja schon gesspannt! Toll aus etwas nicht Passendem etwas für sich selbst zu basteln/schneidern.. es sich zu eigen machen.
AntwortenLöschenDie Nadelkissen sind toll - erinnert sich doch jede von uns an solche Teile - und hat sie zum Teil sogar noch. Ich habe eines von meinem Sohn aus der Grundschule. Hat er bestickt. So süß!
liebe Grüße von Ellen