Kommt alle gut ins neue Jahr!
Habt viel Spaß heute, aber knallt allen Hunden und Angsthasen zuliebe bitte nur heute Nacht (und nicht die ganze kommende Woche noch). Danke.
Danke allen lieben LeserInnen meines Blogs für die freundlichen und hilfreichen und bisweilen anerkennenden Kommentare. Besonders den treuen LeserInnen für die Treue. Und den hilfreichen für ihre Tipps. Hach, und für jeden lieben Gruß - ich freue mich wirklich über jeden Kommentar oder jede Mail!
Inzwischen blogge ich schon zwei Jahre (und sechs Wochen oder so) und bin verblüfft, wie viele tolle Kontakte ich dadurch hatte - auch im realen Leben (RL). Es ist ähnlich wie bei meinem ersten und hauptsächlichen Hobby, dem Spielen. Da tummel ich mich häufig in der Brettspielwelt, wo man via Internetplattform mit Spielern aus aller Welt zusammen spielen kann. Und auch von denen habe ich schon zahlreiche interessante Leute live kennengelernt.
Danke euch allen und auf eine weiteres gutes Jahr!
seitenweise...
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Dienstag, 31. Dezember 2013
Samstag, 21. Dezember 2013
ziemlich blöd...
... finde ich diese Idee.
Schon seit einigen Wochen verstimmt mich diese Aufschrift auf einem Schaufenster. Blöde Glücksverheißung. Und gerade in den letzten Tagen machen die shoppenden Mitmenschen eher einen gereizten denn glücklichen Eindruck auf mich.
Ich wünsche allen fröhliche Tage ohne Hektik und auch gerne Glück!
(Für mich ist gerade ein kleines Glück, dass ab heute die Tage wieder
Freitag, 20. Dezember 2013
Ich wüsste zu gern...
... wer in diesem Haus wohnt.
Das ist eine ganz normale Wohngegend und die Aussicht aus den Fenstern - ob es überhaupt Fenster gibt? - wäre nicht sehr spektakulär.
Seit Jahren überlege ich jedes Mal, wenn ich an dem verkleideten Haus vorbeifahre, wie ich die Bewohner mal kennenlernen könnte. Ob ich mir irgendwann einmal ein Herz fasse, anhalte und die Klingel suche?
Das ist eine ganz normale Wohngegend und die Aussicht aus den Fenstern - ob es überhaupt Fenster gibt? - wäre nicht sehr spektakulär.
Seit Jahren überlege ich jedes Mal, wenn ich an dem verkleideten Haus vorbeifahre, wie ich die Bewohner mal kennenlernen könnte. Ob ich mir irgendwann einmal ein Herz fasse, anhalte und die Klingel suche?
Mittwoch, 18. Dezember 2013
anziehen, ausziehen, anziehen...
Heute trage ich die gleichen Kleider wie vor zwei Wochen, in denen man auch Frühsport machen könnte - siehe da. Ich bin überhaupt so eine, die nicht viele Kleider braucht, aber am liebsten nur schöne. Lieblingsklamotten eben. Die könnte ich dann auch täglich tragen. Jetzt nicht gerade zwei Wochen lang, aber doch fast ständig, wenn es den Temperaturen und der Stimmung entspricht. Und soviel sei verraten: Ich leide nicht unter Stimmungsschwankungen...#
Aber heute heißt es für mich: Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten. Ich säume nämlich gerade meine neue rote Jacke und schwitze dabei Blut und Wasser.
Und zu der gibt es eine kleine Geschichte: Vor Jahren, als ich noch jung und schön war und noch Kleidergröße 38/40 trug, leistete ich mir einmal einen knallroten Wollmantel, der fast bodenlang war und geschnitten wie ein Bademantel - verschlusslos, Bindegürtel, Riesenkapuze. Der Mantel war auch damals außergewöhnlich und deshalb allein fand ich ihn schon schick. Allerdings hatte ich nach einiger Zeit stets die Assoziation: Ringer oder Boxer auf dem Weg zur Kampfstätte. Geht also gar nicht. Außerdem war das Teil einfach zu warm um es zu Hause als Strickjackenersatz zu tragen. Und auch zu kratzig. Aber eben so wunderschön rot...
Weil ich also den Stoff so schön finde - und sich keine modebewusste Frau in meinem Umkreis findet, die einen kratzigen Mohair-/Wollmantel tragen würde, habe ich mich auf die Suche nach einem Jackenschnitt gemacht. Gesucht war eine kurze (!) Jacke, die gefüttert sein musste. Und in der Burda 2/2012 bin ich schließlich fündig geworden:
Mit Änderungen: den trompetenförmigen Ärmel mochte ich nicht, den habe ich gerade zugeschnitten. Auch der Kragen hat mir nicht gefallen, und weil ich doch meist irgend welche Tücher oder Schals trage, habe ich den Kragen einfach weggelassen. Was mich - neben dem Futter - so gereizt hat, ist die Kellerfalte im Rücken. Die mag ich bei kurzen Jacken ausgesprochen gern.
Dies ist also meine erste gefütterte Jacke. Ich hatte da manchen Knoten im Kopf und fand die Anleitung für eine nicht ganz so geübte Schneiderin jetzt nicht sooo eindeutig oder gut verständlich... aber es wird passen.
Dies ist zur Zeit der Stand der Dinge:
Leider muss ich den Saum im Bereich der Falte noch einmal neu machen, weil er da zu lang geworden ist. Das ist jetzt auch nicht mehr die Welt. Aber ich war froh über die Hilfe meiner Freundin, denn allein habe ich das nicht sehen können.
Und den rückwärtigen Teil des Futters muss ich noch säumen. Ich habe die Anleitung so verstanden, dass im Bereich der Vorderteile das Futter auf der Hälfte des Jackensaumes angenäht wird, dass das Futter im Rückenteil aber nicht fixiert wird sondern separat gesäumt. Kann das sein?
Hier beim allwöchentlichen MeMadeMittwoch präsentiert heute Juli/Kirschenkind zum letzten Mal im Jahr 2013 große und kleine, dicke und dünne, alte und junge Frauen in selbstgenähten Kleidern.
Ihr sei stellvertretend für die ganze Crew gedankt, dass es diese wunderbare Einrichtung gibt, durch die ich eine Menge gelernt habe, einige ganz tolle Frauen kennengelernt habe und die mir (fast) jeden Mittwoch viel Vergnügen und Anregung bietet. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Aber heute heißt es für mich: Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten. Ich säume nämlich gerade meine neue rote Jacke und schwitze dabei Blut und Wasser.
Und zu der gibt es eine kleine Geschichte: Vor Jahren, als ich noch jung und schön war und noch Kleidergröße 38/40 trug, leistete ich mir einmal einen knallroten Wollmantel, der fast bodenlang war und geschnitten wie ein Bademantel - verschlusslos, Bindegürtel, Riesenkapuze. Der Mantel war auch damals außergewöhnlich und deshalb allein fand ich ihn schon schick. Allerdings hatte ich nach einiger Zeit stets die Assoziation: Ringer oder Boxer auf dem Weg zur Kampfstätte. Geht also gar nicht. Außerdem war das Teil einfach zu warm um es zu Hause als Strickjackenersatz zu tragen. Und auch zu kratzig. Aber eben so wunderschön rot...
Weil ich also den Stoff so schön finde - und sich keine modebewusste Frau in meinem Umkreis findet, die einen kratzigen Mohair-/Wollmantel tragen würde, habe ich mich auf die Suche nach einem Jackenschnitt gemacht. Gesucht war eine kurze (!) Jacke, die gefüttert sein musste. Und in der Burda 2/2012 bin ich schließlich fündig geworden:
Mit Änderungen: den trompetenförmigen Ärmel mochte ich nicht, den habe ich gerade zugeschnitten. Auch der Kragen hat mir nicht gefallen, und weil ich doch meist irgend welche Tücher oder Schals trage, habe ich den Kragen einfach weggelassen. Was mich - neben dem Futter - so gereizt hat, ist die Kellerfalte im Rücken. Die mag ich bei kurzen Jacken ausgesprochen gern.
Dies ist also meine erste gefütterte Jacke. Ich hatte da manchen Knoten im Kopf und fand die Anleitung für eine nicht ganz so geübte Schneiderin jetzt nicht sooo eindeutig oder gut verständlich... aber es wird passen.
Dies ist zur Zeit der Stand der Dinge:
Damit es nicht kratzt, habeich die Ärmelsäume mit Samt verbrämt. Das gefällt mir schon mal sehr gut.
Und ausziehen werde ich die Jacke auch gern, weil man erst dann das hübsche Futter sehen kann, das hier noch unter der Jacke hervorblitzt: strahlendes Grau mit roten und weißen stilisierten Blumen.
Und den rückwärtigen Teil des Futters muss ich noch säumen. Ich habe die Anleitung so verstanden, dass im Bereich der Vorderteile das Futter auf der Hälfte des Jackensaumes angenäht wird, dass das Futter im Rückenteil aber nicht fixiert wird sondern separat gesäumt. Kann das sein?
Hier beim allwöchentlichen MeMadeMittwoch präsentiert heute Juli/Kirschenkind zum letzten Mal im Jahr 2013 große und kleine, dicke und dünne, alte und junge Frauen in selbstgenähten Kleidern.
Ihr sei stellvertretend für die ganze Crew gedankt, dass es diese wunderbare Einrichtung gibt, durch die ich eine Menge gelernt habe, einige ganz tolle Frauen kennengelernt habe und die mir (fast) jeden Mittwoch viel Vergnügen und Anregung bietet. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Frühsport
Nachtrag zum gestrigen MMM-Post: so fällt meine Nadelstreifenhose in Bewegung.
Das war Frühsport am frühen Nachmittag...
Eine Dame werde ich nie...
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Nadelstreifen
Nadelstreifen habe ich eigentlich immer für etwas halbseiden gehalten. Ich weiß auch, woher es kommt:
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
Dienstag, 26. November 2013
Resteverwertung
Heute ist mir eine gute Idee für Walkstoffreste eingefallen, nachdem ich Stulpen in allen Formen und Farben - zum Selbsttragen und zum Verschenken - gefertigt habe - irgendwann ist ja auch mal gut!
Gegen Fußkälte: Einlage aus einem meiner Schuhe rausnehmen, auf Walkrest legen, Umriss aufzeichnen, ausschneiden,
Wollene Sohle in Schuhe einlegen und raus in die Kälte + nicht frieren! Die Sonne lacht, die Farben leuchten, die Menschen grüßen zurück. Der Hund freut sich - ein schöner Tag!
Gegen Fußkälte: Einlage aus einem meiner Schuhe rausnehmen, auf Walkrest legen, Umriss aufzeichnen, ausschneiden,
Wollene Sohle in Schuhe einlegen und raus in die Kälte + nicht frieren! Die Sonne lacht, die Farben leuchten, die Menschen grüßen zurück. Der Hund freut sich - ein schöner Tag!
Sonntag, 24. November 2013
Spiele-Empfehlung
Ich komme gerade zurück von einer Spielewoche. Ein ganzes Hotel voll mit Spielerinnen und Spielern, alle neuen Spiele da zum Ausprobieren und all die guten, bewährten alten, mit denen es die traditionellen Runden gibt - einmal im Jahr. Ach, war das gut!
Eigentlich mag und mache ich keine Werbung auf meinem Blog. Aber hiermit mache ich gern eine Ausnahme, weil das in meinen Augen beste Spiel des Jahres viel zu unbekannt ist und in Geschäften kaum beworben wird. Und Weihnachten steht ja (fast) vor der Tür und damit die Zeit, wo auch vermehrt Spiele gekauft werden.
Ich möchte nicht versäumen, Concept zu empfehlen. Dummerweise habe ich davon kein Foto gemacht - deshalb der Link zum Verlag. Die Spielebeschreibung bei dem kleinen Verlag klingt etwas trocken. Dabei ist Concept ein wunderbares Spiel! Es wurde an allen Tischen und in allen Spielerrunden gespielt - immer mit großem Spielspaß.
Ratespiele gibt es immer wieder mal. Dieses ist richtig gut! Man kann es sogar zu zweit spielen, aber perfekt ist es in großer Runde. Assoziation und Kreativität stehen im Vordergrund - und Spaß. Das Spielmaterial finde ich ansprechend.
Kein Strategiespiel - aber für kommunikative Spieler eine uneingeschränkte Empfehlung!
Die Fotos zeigen 12 durchaus empfehlenswerte Spiele. Von den neuen sind auffällig viele Spiele kooperativ. Bisher habe ich solche Spiele nicht so gern gespielt, weil sie häufig einen Bruch hatten: erst mussten alle Spieler eine gemeinsame Strategie verfolgen, irgendwann kippte es dann und man musste egoistisch spielen, um zu gewinnen. Das empfinde ich immer ein bisschen als scheinheilig. Die vergessene Stadt und Hobbit sind zwei neue kooperative Spiele, die gut und rund sind.
Wunderbar für (Wieder-)Einsteiger finde ich auch DOG, das sehr nach Mensch ärgere dich nicht aussieht, mit Zugkarten statt mit Würfeln gespielt wird und das ein Partnerspiel ist! Rot und grün gegen blau und gelb. Als Partnerspiel durchaus anspruchsvoll - man kann sehr strategisch spielen. Noch strategischer ist DOG Royal, bei dem die vier Pöppel noch unterschiedliche Eigenschaften haben und das Spiel noch interessanter machen.
So - das musste ich loswerden, ehe der Alltag mich wieder einholt.
Grüße vom homo ludens Prinzenrolle an den Rest der Welt!
Eigentlich mag und mache ich keine Werbung auf meinem Blog. Aber hiermit mache ich gern eine Ausnahme, weil das in meinen Augen beste Spiel des Jahres viel zu unbekannt ist und in Geschäften kaum beworben wird. Und Weihnachten steht ja (fast) vor der Tür und damit die Zeit, wo auch vermehrt Spiele gekauft werden.
Ich möchte nicht versäumen, Concept zu empfehlen. Dummerweise habe ich davon kein Foto gemacht - deshalb der Link zum Verlag. Die Spielebeschreibung bei dem kleinen Verlag klingt etwas trocken. Dabei ist Concept ein wunderbares Spiel! Es wurde an allen Tischen und in allen Spielerrunden gespielt - immer mit großem Spielspaß.
Ratespiele gibt es immer wieder mal. Dieses ist richtig gut! Man kann es sogar zu zweit spielen, aber perfekt ist es in großer Runde. Assoziation und Kreativität stehen im Vordergrund - und Spaß. Das Spielmaterial finde ich ansprechend.
Kein Strategiespiel - aber für kommunikative Spieler eine uneingeschränkte Empfehlung!
Die Fotos zeigen 12 durchaus empfehlenswerte Spiele. Von den neuen sind auffällig viele Spiele kooperativ. Bisher habe ich solche Spiele nicht so gern gespielt, weil sie häufig einen Bruch hatten: erst mussten alle Spieler eine gemeinsame Strategie verfolgen, irgendwann kippte es dann und man musste egoistisch spielen, um zu gewinnen. Das empfinde ich immer ein bisschen als scheinheilig. Die vergessene Stadt und Hobbit sind zwei neue kooperative Spiele, die gut und rund sind.
Wunderbar für (Wieder-)Einsteiger finde ich auch DOG, das sehr nach Mensch ärgere dich nicht aussieht, mit Zugkarten statt mit Würfeln gespielt wird und das ein Partnerspiel ist! Rot und grün gegen blau und gelb. Als Partnerspiel durchaus anspruchsvoll - man kann sehr strategisch spielen. Noch strategischer ist DOG Royal, bei dem die vier Pöppel noch unterschiedliche Eigenschaften haben und das Spiel noch interessanter machen.
So - das musste ich loswerden, ehe der Alltag mich wieder einholt.
Grüße vom homo ludens Prinzenrolle an den Rest der Welt!
Freitag, 15. November 2013
Bewährungsprobe bestanden
Es ist Novemberwetter im November und es nieselt. Wie passend!
Und wie unangenehm, wenn man einen langhaarigen Hund hat - aber das war ja meine eigene Entscheidung...
Eben habe ich meinen am letzten Sonntag gefilzten Hut ausgeführt - er hat die Bewährungsprobe bestanden. Wasserdicht und formbeständig. Die Krempe ist breit genug, meine Brille sprenkelfrei zu halten. So soll es sein. Und etwas wärmend natürlich.
Der Hut ist zwar nicht so geworden, wie ich geplant hatte - nämlich von der Form her so wie der bowlerartige Hut von Mittwoch. Auch die Farbe ist nicht so peppig, wie ich gehofft hatte. Das Foto ist durch den Blitz stark aufgehellt - der dunklere Ton ist im Original schwarz und das Pink ist nicht so schön *, sondern eher ein dunkles Violett.
Die Krempe habe ich - wie schon bei meinem Erstlingswerk - heller haben wollen und so ist der Hut von unten pink (jedenfalls mit Blitzlicht. Im Original eher violett.)
Die liebe A. hat sofort ausprobiert, welcher Lippenstift wohl am besten passt... Wir sind fündig geworden.
Falls ich mir nochmal einen Hut filze, werde ich die Form deutlich flacher machen. Aber erst mal ist genug. Mit sieben Exemplaren komme ich sicherlich gut behütet und farblich passend über den Winter. Und Filzen ist mal eine interessante Erfahrung für mich, wird aber sicherlich keine Leidenschaft.
Toll fände ich, wenn mehr Menschen Hüte trügen. Ich glaube nämlich, dass sonst die Fachgeschäfte gänzlich aussterben. Wahrscheinlich ist "Modistin" jetzt schon ein "aussterbender Beruf" - es wäre sooo schade um das Handwerk! Hach, was gibt es schicke Hüte! Es wäre wirklich ein Gewinn, die im Stadtbild öfter zu sehen! Ich würde Hüte sogar tragen, wenn sie so en vogue wären, dass alle sie trügen - Hüte sind einfach toll!
* Auf die Farbkombi bin ich übrigens durch meine Winter-Matsch-und-Regen-Stiefel gekommen. Die sind nämlich schwarz und haben pinke Sohlen - was man aber kaum sieht. Eigentlich nur, wenn ich sitze und die Beine übereinander schlage. Oder falls ich mal kopfüber in eine Baugrube fallen sollte - das wäre dann ein lustig bunter Anblick...
Und wie unangenehm, wenn man einen langhaarigen Hund hat - aber das war ja meine eigene Entscheidung...
Eben habe ich meinen am letzten Sonntag gefilzten Hut ausgeführt - er hat die Bewährungsprobe bestanden. Wasserdicht und formbeständig. Die Krempe ist breit genug, meine Brille sprenkelfrei zu halten. So soll es sein. Und etwas wärmend natürlich.
Der Hut ist zwar nicht so geworden, wie ich geplant hatte - nämlich von der Form her so wie der bowlerartige Hut von Mittwoch. Auch die Farbe ist nicht so peppig, wie ich gehofft hatte. Das Foto ist durch den Blitz stark aufgehellt - der dunklere Ton ist im Original schwarz und das Pink ist nicht so schön *, sondern eher ein dunkles Violett.
Diesmal habe ich mit einem Vorfilz gearbeitet, aus dem ich die Streifen ausgeschnitten hatte. Der Tipp dazu kam aus den Kreise meiner werten Leserinnen - vielen Dank, das hat geklappt!
Die Krempe habe ich - wie schon bei meinem Erstlingswerk - heller haben wollen und so ist der Hut von unten pink (jedenfalls mit Blitzlicht. Im Original eher violett.)
Die liebe A. hat sofort ausprobiert, welcher Lippenstift wohl am besten passt... Wir sind fündig geworden.
Falls ich mir nochmal einen Hut filze, werde ich die Form deutlich flacher machen. Aber erst mal ist genug. Mit sieben Exemplaren komme ich sicherlich gut behütet und farblich passend über den Winter. Und Filzen ist mal eine interessante Erfahrung für mich, wird aber sicherlich keine Leidenschaft.
Toll fände ich, wenn mehr Menschen Hüte trügen. Ich glaube nämlich, dass sonst die Fachgeschäfte gänzlich aussterben. Wahrscheinlich ist "Modistin" jetzt schon ein "aussterbender Beruf" - es wäre sooo schade um das Handwerk! Hach, was gibt es schicke Hüte! Es wäre wirklich ein Gewinn, die im Stadtbild öfter zu sehen! Ich würde Hüte sogar tragen, wenn sie so en vogue wären, dass alle sie trügen - Hüte sind einfach toll!
* Auf die Farbkombi bin ich übrigens durch meine Winter-Matsch-und-Regen-Stiefel gekommen. Die sind nämlich schwarz und haben pinke Sohlen - was man aber kaum sieht. Eigentlich nur, wenn ich sitze und die Beine übereinander schlage. Oder falls ich mal kopfüber in eine Baugrube fallen sollte - das wäre dann ein lustig bunter Anblick...
Mittwoch, 13. November 2013
Frau mit Hut
Heute war es so nebelig, dass ich "Freilandfotos" nicht zumutbar fand.
Wenn ich meine Schwester um ein Foto bitte, haben wir immer Spaß, wie man sieht.
Ich präsentiere heute mal wieder mal nichts Neues, sondern meinen Standard-Pullover in Hellgrau, wie ich ihn schon letzte Woche trug. Diesmal in Bewegung und mit (gekaufter) Bäckerhose.
Diesen meinen Lieblingshut habe ich letzten Sonntag versucht nachzufilzen - in Schwarz mit Pink. Er ist leider gar nicht so geworden, wie ich es geplant hatte. Nicht wirklich schlecht, aber halt nicht so, wie er werden sollte in meiner Vorstellung. Den führe ich demnächst mal vor.
Zum Abschied noch ein Foto ohne Gezappel - und dann gehe ich auf der MMM-Seite gucken, was die anderen gut gekleideten Frauen Tragen. Lucy, die heute moderiert, einen wunderbaren Blumenrock. Dem trage ich Rechnung, indem ich mich vor einem Foto mit Blumenhintergrund niedergelassen habe...
Wenn ich meine Schwester um ein Foto bitte, haben wir immer Spaß, wie man sieht.
Ich präsentiere heute mal wieder mal nichts Neues, sondern meinen Standard-Pullover in Hellgrau, wie ich ihn schon letzte Woche trug. Diesmal in Bewegung und mit (gekaufter) Bäckerhose.
Diesen meinen Lieblingshut habe ich letzten Sonntag versucht nachzufilzen - in Schwarz mit Pink. Er ist leider gar nicht so geworden, wie ich es geplant hatte. Nicht wirklich schlecht, aber halt nicht so, wie er werden sollte in meiner Vorstellung. Den führe ich demnächst mal vor.
Zum Abschied noch ein Foto ohne Gezappel - und dann gehe ich auf der MMM-Seite gucken, was die anderen gut gekleideten Frauen Tragen. Lucy, die heute moderiert, einen wunderbaren Blumenrock. Dem trage ich Rechnung, indem ich mich vor einem Foto mit Blumenhintergrund niedergelassen habe...
Leckere Jungs
Mein Bäcker macht ausgesprochen leckere Brötchen - dafür hat er schon Preise errungen. Seine Brote sind auch prima - und Ideen hat er immer wieder neue und nette. Aktuell musikalische Stutenkerle.
Leckere Jungs, kann ich verraten...
So lecker, dass ich bald eine Pfeifen-, Gitarren-, Querflöten- oder Saxophonsammlung beginnen kann. Angesichts der weißen Meerschaumpfeifen stellt sich bald die bekannte Frage: Ist das Kunst oder kann das weg?
Montag, 11. November 2013
Freitag, 8. November 2013
Fröhliche Frauen
Einmal im Jahr gibt es in Düsseldorf einen recht günstigen Verkauf von aktueller Accessoires, die bei Modeschauen des Jahres das passende Beiwerk waren.
Dabei stelle ich immer mit Bedauern fest, dass die meisten Models die Schuhgröße 38 tragen (und ich bin ja nicht Aschenputtels Schwester, die sich die Fersen abhackt, nur um in die bewunderten Schuhe reinzupassen). Aber auf dem obersten Regalbrettglas wurde ich doch fündig: meine Schuhgröße war dabei!
Knallrot und handschuhweich! Genau die Stiefelette, von der ich heimlich geträumt habe. Hach, was stimmt mich das fröhlich!
Und um mich rum lauter fröhliche Frauen. Neben Schuhen gab es vor allem Taschen in allen Farben und Formen


- und zahlreiche Frauen hatten sich an jeden Arm 4 oder 5 Taschen gehängt. Das fand ich schon ganz schön gierig. Deren (Milchmädchen-)Rechnung war sicherlich: bei jeder Tasche etwa 200 Euro gespart - heute beim Shoppen ungefähr 2000 Euro beim Shoppen gespart!
Dabei stelle ich immer mit Bedauern fest, dass die meisten Models die Schuhgröße 38 tragen (und ich bin ja nicht Aschenputtels Schwester, die sich die Fersen abhackt, nur um in die bewunderten Schuhe reinzupassen). Aber auf dem obersten Regal
Knallrot und handschuhweich! Genau die Stiefelette, von der ich heimlich geträumt habe. Hach, was stimmt mich das fröhlich!
Und um mich rum lauter fröhliche Frauen. Neben Schuhen gab es vor allem Taschen in allen Farben und Formen


- und zahlreiche Frauen hatten sich an jeden Arm 4 oder 5 Taschen gehängt. Das fand ich schon ganz schön gierig. Deren (Milchmädchen-)Rechnung war sicherlich: bei jeder Tasche etwa 200 Euro gespart - heute beim Shoppen ungefähr 2000 Euro beim Shoppen gespart!
Ich gestehe, auch ich habe gerne "gespart" heute. Und das alles binnen 10 Minuten - so kaufe selbst ich gerne ein...
Mittwoch, 6. November 2013
Turtleneck
Mein heutiges Outfit kennt ihr schon.
Meinen hellgrauen Pullover von hier (dieser Hut hätte ja auch gut gepasst, wo habe ich den bloß hingepackt???), den selbstgemachten Schnitt habe ich hier vorgestellt und die rote Hose ist auch schon bekannt. Diese Hose trage ich heute zum letzten Mal. Ich habe sie schon viermal nachgenäht (nach einer gut sitzenden Kaufhose), aber diese rote hier habe ich irgendwie vermurkst.
Das passiert schon mal, weil ich mich selten konsequent an Schnittmuster halte. Hier habe ich zuerst eine üppige Nahtzugabe zugegegeben. Dann war mir die Hose dann doch zu weit und ich habe zweimal an den Längsnähten etwas abgenäht - aber die Hose sitzt hinten und vorne nicht. Sie ist bei der Weite nicht einmal bequem - man sollte es nicht glauben! Genug der Verschlimmbesserung - das Teil wird aussortiert!
Ab jetzt halte ich Ausschau nach einem leuchtend roten hosentauglichen Stoff, denn eine knallrote Hose gehört einfach immer in meinen Kleiderschrank.
Bei Frau Buntekleider habe ich neulich gelernt dass man die Kragenform heute gerne turtleneck nennt. Das erinnert mich daran, dass es früher gerne klassische Pullover mit V-Ausschnitt, mit Rollkragen oder eben auch mit "Schildkröt-Kragen" gab. Das habe ich an Pullovern nie gemocht so hoch geschlossen und eng anliegend, wie das meist war. Aber "meinen" Schildkröt-Kragen trage ich gern: schön warm im Nacken, denn da habe ich keine wärmende Speckschicht, und trotzdem leicht halsfern, wie ich es vom Tragegefühl schätze. Bei diesem Pulli hier habe ich eine Art Beleg aus anthrazitfarbenem Walk gegengenäht, so dass der Kragen mehr Stand hat als bei den übrigen Pullis nach dem gleichen Schnitt. (Bei großer Kälte passt auch noch ein Tuch rein...)
Zur Demo, WIE turtleneck-mäßig der Look des Pullovers ist, hier noch ein Foto des faltigen Halses, der den Kopf aus dem schützenden Panzer heraushebt. Wenn schon, denn schon!
Nach dem Hals sehe ich zum Beispiel immer, wenn ich das Alter meiner Mitmenschen schätzen möchte. Dieser Blickt erlaubt höhere Trefferquoten als alles andere, so meine Erfahrung. Aber in der Regel frage ich nach, wenn es mich wirklich interessiert...
Noch eine kleine Beobachtung auf dem Weg durch den Park: Herrchen wirft seinem Hund zwecks Bewegungsförderung oder Spaß einen Ball zum Apportieren. Und zwar gemeinerweise immer Richtung Apfelbaum, wo heute Nacht das Gros der Früchte abgefallen ist. Und der Hund muss unter all den Äpfeln seinen Ball durchaus länger suchen, obwohl der knallrot und für unsere Augen weit sichtbar da liegt. Sind Hunde farbenblind? Rot-grün-blind? Muss ich glatt mal nachschlagen... (Hinweise oder Erklärungen werden aber auch gern angenommen.)
Alte und neue - auf jeden Fall selbst geschneiderte - Kleidung sehe ich mir gleich beim heutigen MMM an, den Julia unter dem Motto "bonjour tristesse" - ein Motto, mit dem ich vor 5 Tagen auch in den November gestartet bin, was aber nicht lange vorgehalten hat. Gut so!
Meinen hellgrauen Pullover von hier (dieser Hut hätte ja auch gut gepasst, wo habe ich den bloß hingepackt???), den selbstgemachten Schnitt habe ich hier vorgestellt und die rote Hose ist auch schon bekannt. Diese Hose trage ich heute zum letzten Mal. Ich habe sie schon viermal nachgenäht (nach einer gut sitzenden Kaufhose), aber diese rote hier habe ich irgendwie vermurkst.
Das passiert schon mal, weil ich mich selten konsequent an Schnittmuster halte. Hier habe ich zuerst eine üppige Nahtzugabe zugegegeben. Dann war mir die Hose dann doch zu weit und ich habe zweimal an den Längsnähten etwas abgenäht - aber die Hose sitzt hinten und vorne nicht. Sie ist bei der Weite nicht einmal bequem - man sollte es nicht glauben! Genug der Verschlimmbesserung - das Teil wird aussortiert!
Ab jetzt halte ich Ausschau nach einem leuchtend roten hosentauglichen Stoff, denn eine knallrote Hose gehört einfach immer in meinen Kleiderschrank.
Bei Frau Buntekleider habe ich neulich gelernt dass man die Kragenform heute gerne turtleneck nennt. Das erinnert mich daran, dass es früher gerne klassische Pullover mit V-Ausschnitt, mit Rollkragen oder eben auch mit "Schildkröt-Kragen" gab. Das habe ich an Pullovern nie gemocht so hoch geschlossen und eng anliegend, wie das meist war. Aber "meinen" Schildkröt-Kragen trage ich gern: schön warm im Nacken, denn da habe ich keine wärmende Speckschicht, und trotzdem leicht halsfern, wie ich es vom Tragegefühl schätze. Bei diesem Pulli hier habe ich eine Art Beleg aus anthrazitfarbenem Walk gegengenäht, so dass der Kragen mehr Stand hat als bei den übrigen Pullis nach dem gleichen Schnitt. (Bei großer Kälte passt auch noch ein Tuch rein...)
Zur Demo, WIE turtleneck-mäßig der Look des Pullovers ist, hier noch ein Foto des faltigen Halses, der den Kopf aus dem schützenden Panzer heraushebt. Wenn schon, denn schon!
Nach dem Hals sehe ich zum Beispiel immer, wenn ich das Alter meiner Mitmenschen schätzen möchte. Dieser Blickt erlaubt höhere Trefferquoten als alles andere, so meine Erfahrung. Aber in der Regel frage ich nach, wenn es mich wirklich interessiert...
Noch eine kleine Beobachtung auf dem Weg durch den Park: Herrchen wirft seinem Hund zwecks Bewegungsförderung oder Spaß einen Ball zum Apportieren. Und zwar gemeinerweise immer Richtung Apfelbaum, wo heute Nacht das Gros der Früchte abgefallen ist. Und der Hund muss unter all den Äpfeln seinen Ball durchaus länger suchen, obwohl der knallrot und für unsere Augen weit sichtbar da liegt. Sind Hunde farbenblind? Rot-grün-blind? Muss ich glatt mal nachschlagen... (Hinweise oder Erklärungen werden aber auch gern angenommen.)
Alte und neue - auf jeden Fall selbst geschneiderte - Kleidung sehe ich mir gleich beim heutigen MMM an, den Julia unter dem Motto "bonjour tristesse" - ein Motto, mit dem ich vor 5 Tagen auch in den November gestartet bin, was aber nicht lange vorgehalten hat. Gut so!
Freitag, 1. November 2013
Seelentröster
Das liebe ich: pünktlich zum 1. November ist Schluss mit Goldenem-Oktober-Wetter, der Himmel ist verhangen und optisch läd alles ein zu einer gepflegten November-Depression.
Den Wechsel der Jahreszeiten liebe ich wirklich und ich lege auch Wert darauf, dass es im Sommer mal anständig heiß wird und im Winter mal knackig kalt. Und halt auch mal ungemütlich, grau und regnerisch im November. Für mich muss das so sein.
Für eine Hundehalterin wie mich gibt es natürlich kein schlechtes Wetter, denn ich muss ja sowieso raus. Also ziehe ich mich heute wasserfest an und mache mich auf einen langen Spaziergang durch den Hauswald auf den Weg. Und hänge so meinen melancholischen Gedanken nach, als...
Und keine Sorge: zu Hause haben wir einen Staubsauger.
Allen gute Laune auch im November!
Den Wechsel der Jahreszeiten liebe ich wirklich und ich lege auch Wert darauf, dass es im Sommer mal anständig heiß wird und im Winter mal knackig kalt. Und halt auch mal ungemütlich, grau und regnerisch im November. Für mich muss das so sein.
Für eine Hundehalterin wie mich gibt es natürlich kein schlechtes Wetter, denn ich muss ja sowieso raus. Also ziehe ich mich heute wasserfest an und mache mich auf einen langen Spaziergang durch den Hauswald auf den Weg. Und hänge so meinen melancholischen Gedanken nach, als...
ADRENALIN!!!
... meine kleine Töle in den See springt! Bei dem Wetter! Und anschließend raus aus dem Wasser und in wildem Galopp zum Warmwerden durch das wadenhohe Laub.
Also: wenn jemand zu Trübsinn neigt - ich kann nur einen Spaziergang mit einem jungen Hund raten: das hebt die Laune ungemein. Mir lacht das Herz, wenn meine kleine Dreckstöle voller Lebenslust durch das Laub stiebt!
Und keine Sorge: zu Hause haben wir einen Staubsauger.
Allen gute Laune auch im November!
Sonntag, 27. Oktober 2013
Zwietracht
Zwietracht ist der Titel dieser Skulptur in der Düsseldorfer Altstadt. Hören konnte man selbstverständlich nichts von der Zankerei.
Der kleine Knirps hat bei dieser nonverbalen Auseinandersetzung kräftig mitgemischt mit kräftigen Fußtritten. Was die beiden Streithanseleiskalt bronzekalt ignorierten...
Trotz der leptosomen Haltung erinnerte mich der linke Mann in einer Hinsicht an den David von Michelangelo: der rechte Fuß ist ähnlich abgewetzt von den Nicht-nur-Betrachtern.
Einen friedlichen Start in die Woche euch allen!
Der kleine Knirps hat bei dieser nonverbalen Auseinandersetzung kräftig mitgemischt mit kräftigen Fußtritten. Was die beiden Streithansel
Trotz der leptosomen Haltung erinnerte mich der linke Mann in einer Hinsicht an den David von Michelangelo: der rechte Fuß ist ähnlich abgewetzt von den Nicht-nur-Betrachtern.
Einen friedlichen Start in die Woche euch allen!
Samstag, 26. Oktober 2013
Spielemesse 2013
Einmal im Jahr ist in Essen eine große Spielemesse, wo Spieler aus Nah und Fern stöbern und kaufen, was große und kleine Spieleverlage auf den Markt bringen. Für Interessenten: noch bis Sonntag gibt es die großartige Gelegenheit, nach Herzenslust Neuheiten auszuprobieren.!
Für mich die Spielemesse einer der fixen Termine im Jahr, auf die ich mich immer freue. Ich treffe Spieler, die ich nur sehr selten sehe - manche nur zur Spielemesse - und lerne immer wieder neue, interessante Menschen kennen. Und Spiele natürlich.
Diesmal fiel mir die Orientierung schwer, weil die Veranstaltung in neuen Messehallen stattfand - da habe ich einige Zeit mit Such- und Umwegen vergeudet. (Die alte Messe wird abgerissen - das habe ich auch heute erst erfahren.)
Wenn man einen freien Platz an einem Tisch findet, kann man sich die Neuheiten erklären lassen und auch praktisch spielen. Das finde ich super, denn die Beratung in den meisten Spiele-Geschäften ist nicht so super kompetent (Ich kenne da natürlich auch Ausnahmen...)
Ich konnte mich heute sehr beherrschen beim Shoppen, denn ich habe fast alle meine Spielefreunde getroffen und da festgestellt, welche Spiele in unserer Runde demnächst auftauchen werden.
Die meisten verlassen abends die Hallen schwerbepackt und hochzufrieden.
Eine einzige Entdeckung unter den zahlreichen guten Spielen möchte ich gern einmal vorstellen:
"Hanabi" ist ein kleines Kartenspiel, das etwa seit 2 Jahren auf dem deutschen Markt zu haben ist und das dieses Jahr zu meinem großen Erstaunen den Kritikerpreis des Jahres erhalten hat. Es ist nämlich nicht so ein "normales" Familienspiel, das sich dank des Labels "Spiel des Jahres" dann gut verkauft UND das dann die Erwartungen durchschnittlicher "Wenigspieler" erfüllen wird. Hanabi ist ein kooperatives Deduktionsspiel und hat damit einen seltenen, neuartigen und hochinteressanten Spielmechanismus.
Es ist eins der ganz wenigen kooperativen Spiele - eigentlich das einzige - das mir SUPER GUT gefällt.
Und ich habe zu meiner großen Freude einen kleinen Stand entdeckt, wo Hanabi-Enthusiasten das Spiel erklärt haben und auch wertvolle Tipps gegeben haben. Für Interessenten: es gibt einen Hanabi-Blog, wo diese Tipps nachzulesen sind.
Bridgespieler werden ihr Freude an dem Spiel haben. Hanabi ist jetzt nicht so komplex wie Bridge, aber man sollte schon konzentriert sein und spielt es sicherlich nicht als Absacker. Deshalb bin ich etwas ambivalent, was die Preisvergabe angeht: Sicherlich ein supergutes Spiel, aber bestimmt nicht für jedermann.
Ich persönlich hätte darauf getippt, dass dieses Jahr der Preis an das Spiel "Brügge" von Stefan Feld verliehen wird - das ist ein sehr empfehlenswertes, rundum gut gelungenes Strategiespiel, an dem sowohl Gern- als auch Vielspieler ihren Spaß haben werden.
Für mich die Spielemesse einer der fixen Termine im Jahr, auf die ich mich immer freue. Ich treffe Spieler, die ich nur sehr selten sehe - manche nur zur Spielemesse - und lerne immer wieder neue, interessante Menschen kennen. Und Spiele natürlich.
Diesmal fiel mir die Orientierung schwer, weil die Veranstaltung in neuen Messehallen stattfand - da habe ich einige Zeit mit Such- und Umwegen vergeudet. (Die alte Messe wird abgerissen - das habe ich auch heute erst erfahren.)
Wenn man einen freien Platz an einem Tisch findet, kann man sich die Neuheiten erklären lassen und auch praktisch spielen. Das finde ich super, denn die Beratung in den meisten Spiele-Geschäften ist nicht so super kompetent (Ich kenne da natürlich auch Ausnahmen...)
Ich konnte mich heute sehr beherrschen beim Shoppen, denn ich habe fast alle meine Spielefreunde getroffen und da festgestellt, welche Spiele in unserer Runde demnächst auftauchen werden.
Die meisten verlassen abends die Hallen schwerbepackt und hochzufrieden.
Eine einzige Entdeckung unter den zahlreichen guten Spielen möchte ich gern einmal vorstellen:
"Hanabi" ist ein kleines Kartenspiel, das etwa seit 2 Jahren auf dem deutschen Markt zu haben ist und das dieses Jahr zu meinem großen Erstaunen den Kritikerpreis des Jahres erhalten hat. Es ist nämlich nicht so ein "normales" Familienspiel, das sich dank des Labels "Spiel des Jahres" dann gut verkauft UND das dann die Erwartungen durchschnittlicher "Wenigspieler" erfüllen wird. Hanabi ist ein kooperatives Deduktionsspiel und hat damit einen seltenen, neuartigen und hochinteressanten Spielmechanismus.
Es ist eins der ganz wenigen kooperativen Spiele - eigentlich das einzige - das mir SUPER GUT gefällt.
Und ich habe zu meiner großen Freude einen kleinen Stand entdeckt, wo Hanabi-Enthusiasten das Spiel erklärt haben und auch wertvolle Tipps gegeben haben. Für Interessenten: es gibt einen Hanabi-Blog, wo diese Tipps nachzulesen sind.
Bridgespieler werden ihr Freude an dem Spiel haben. Hanabi ist jetzt nicht so komplex wie Bridge, aber man sollte schon konzentriert sein und spielt es sicherlich nicht als Absacker. Deshalb bin ich etwas ambivalent, was die Preisvergabe angeht: Sicherlich ein supergutes Spiel, aber bestimmt nicht für jedermann.
Ich persönlich hätte darauf getippt, dass dieses Jahr der Preis an das Spiel "Brügge" von Stefan Feld verliehen wird - das ist ein sehr empfehlenswertes, rundum gut gelungenes Strategiespiel, an dem sowohl Gern- als auch Vielspieler ihren Spaß haben werden.
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Wie man sieht -
- man sieht nix.
Weit und breit niemand da, dem ich die Kamera in die Hand drücken könnte. Nach einem gestrigen "Goldener-Oktober-Tag" heuteEisesglätte Blätterglätte auf allen Wegen - gut, wenn die Schuhsohlen Profil haben.
Heute trage ich meinen grauen Pullover, den ich schon öfter in verschiedenen Farben vorgestellt habe. Der graue ist mir der liebste. Dazu die Rüschen-Cordhose, die ich vor 14 Tagen vorgestellt habe.
In Ermangelung eines Fotografen habe ich einen Abstecher in einen Textilladen am Wege gemacht.
Wie man sieht - man sieht nix. Grau und schwarz ist für mich zu schwierig zu fotografieren.
Statt Bluse trage ich darunter übrigens ein petrolfarbenes seidenes Oberhemd meines Liebsten. Das gute Stück hing immer gut gebügelt aber ungetragen zwischen seinen Hemden - bis ich es wegen der Farbe mal wieder angezogen habe. So geht das seit mehr als 30 Jahren. Das weiß ich wegen folgender Geschichte:
Zum 30. Geburtstag meines lieben Schwagers W. gab es eine Motto-Party. Als Musiker hätte er immer schon davon geträumt, einmal mit den Größen des Showgeschäfts zu feiern. Wir Gäste kamen also alle verkleidet als die Pop- und Rockgrößen der Zeit. (Ich habe übrigens einen dritten Platz bei der Prämierung der schönsten Kostüme mit meinem Auftritt als Grace Jones gemacht - kaum zu glauben, oder?) Und das petrolfarbene Seidenhemd war die Verkleidung meines Liebsten als Joe Cocker. Das hat damals jeder sofort erkannt, denn Joe Cocker trat immer in seidenen dunklen Hemden auf, die im Laufe des Abends immer dunkler wurden, wenn sich die Schweißflecken überall ausbreiteten von der Hitze der Scheinwerfer und der Anstrengung des Singens... Tja, und inzwischen ist auch der liebe W. über 60 und damit ist mein Hemd inzwischen auch ein Oldie...
Was Alt und Jung an Altem und Neuem heute so tragen sieht man wie immer beim MMM hier.
Weit und breit niemand da, dem ich die Kamera in die Hand drücken könnte. Nach einem gestrigen "Goldener-Oktober-Tag" heute
Heute trage ich meinen grauen Pullover, den ich schon öfter in verschiedenen Farben vorgestellt habe. Der graue ist mir der liebste. Dazu die Rüschen-Cordhose, die ich vor 14 Tagen vorgestellt habe.
In Ermangelung eines Fotografen habe ich einen Abstecher in einen Textilladen am Wege gemacht.
Wie man sieht - man sieht nix. Grau und schwarz ist für mich zu schwierig zu fotografieren.
Statt Bluse trage ich darunter übrigens ein petrolfarbenes seidenes Oberhemd meines Liebsten. Das gute Stück hing immer gut gebügelt aber ungetragen zwischen seinen Hemden - bis ich es wegen der Farbe mal wieder angezogen habe. So geht das seit mehr als 30 Jahren. Das weiß ich wegen folgender Geschichte:
Zum 30. Geburtstag meines lieben Schwagers W. gab es eine Motto-Party. Als Musiker hätte er immer schon davon geträumt, einmal mit den Größen des Showgeschäfts zu feiern. Wir Gäste kamen also alle verkleidet als die Pop- und Rockgrößen der Zeit. (Ich habe übrigens einen dritten Platz bei der Prämierung der schönsten Kostüme mit meinem Auftritt als Grace Jones gemacht - kaum zu glauben, oder?) Und das petrolfarbene Seidenhemd war die Verkleidung meines Liebsten als Joe Cocker. Das hat damals jeder sofort erkannt, denn Joe Cocker trat immer in seidenen dunklen Hemden auf, die im Laufe des Abends immer dunkler wurden, wenn sich die Schweißflecken überall ausbreiteten von der Hitze der Scheinwerfer und der Anstrengung des Singens... Tja, und inzwischen ist auch der liebe W. über 60 und damit ist mein Hemd inzwischen auch ein Oldie...
Was Alt und Jung an Altem und Neuem heute so tragen sieht man wie immer beim MMM hier.
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