Kommt alle gut ins neue Jahr!
Habt viel Spaß heute, aber knallt allen Hunden und Angsthasen zuliebe bitte nur heute Nacht (und nicht die ganze kommende Woche noch). Danke.
Danke allen lieben LeserInnen meines Blogs für die freundlichen und hilfreichen und bisweilen anerkennenden Kommentare. Besonders den treuen LeserInnen für die Treue. Und den hilfreichen für ihre Tipps. Hach, und für jeden lieben Gruß - ich freue mich wirklich über jeden Kommentar oder jede Mail!
Inzwischen blogge ich schon zwei Jahre (und sechs Wochen oder so) und bin verblüfft, wie viele tolle Kontakte ich dadurch hatte - auch im realen Leben (RL). Es ist ähnlich wie bei meinem ersten und hauptsächlichen Hobby, dem Spielen. Da tummel ich mich häufig in der Brettspielwelt, wo man via Internetplattform mit Spielern aus aller Welt zusammen spielen kann. Und auch von denen habe ich schon zahlreiche interessante Leute live kennengelernt.
Danke euch allen und auf eine weiteres gutes Jahr!
seitenweise...
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Dienstag, 31. Dezember 2013
Samstag, 21. Dezember 2013
ziemlich blöd...
... finde ich diese Idee.
Schon seit einigen Wochen verstimmt mich diese Aufschrift auf einem Schaufenster. Blöde Glücksverheißung. Und gerade in den letzten Tagen machen die shoppenden Mitmenschen eher einen gereizten denn glücklichen Eindruck auf mich.
Ich wünsche allen fröhliche Tage ohne Hektik und auch gerne Glück!
(Für mich ist gerade ein kleines Glück, dass ab heute die Tage wieder
Freitag, 20. Dezember 2013
Ich wüsste zu gern...
... wer in diesem Haus wohnt.
Das ist eine ganz normale Wohngegend und die Aussicht aus den Fenstern - ob es überhaupt Fenster gibt? - wäre nicht sehr spektakulär.
Seit Jahren überlege ich jedes Mal, wenn ich an dem verkleideten Haus vorbeifahre, wie ich die Bewohner mal kennenlernen könnte. Ob ich mir irgendwann einmal ein Herz fasse, anhalte und die Klingel suche?
Das ist eine ganz normale Wohngegend und die Aussicht aus den Fenstern - ob es überhaupt Fenster gibt? - wäre nicht sehr spektakulär.
Seit Jahren überlege ich jedes Mal, wenn ich an dem verkleideten Haus vorbeifahre, wie ich die Bewohner mal kennenlernen könnte. Ob ich mir irgendwann einmal ein Herz fasse, anhalte und die Klingel suche?
Mittwoch, 18. Dezember 2013
anziehen, ausziehen, anziehen...
Heute trage ich die gleichen Kleider wie vor zwei Wochen, in denen man auch Frühsport machen könnte - siehe da. Ich bin überhaupt so eine, die nicht viele Kleider braucht, aber am liebsten nur schöne. Lieblingsklamotten eben. Die könnte ich dann auch täglich tragen. Jetzt nicht gerade zwei Wochen lang, aber doch fast ständig, wenn es den Temperaturen und der Stimmung entspricht. Und soviel sei verraten: Ich leide nicht unter Stimmungsschwankungen...#
Aber heute heißt es für mich: Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten. Ich säume nämlich gerade meine neue rote Jacke und schwitze dabei Blut und Wasser.
Und zu der gibt es eine kleine Geschichte: Vor Jahren, als ich noch jung und schön war und noch Kleidergröße 38/40 trug, leistete ich mir einmal einen knallroten Wollmantel, der fast bodenlang war und geschnitten wie ein Bademantel - verschlusslos, Bindegürtel, Riesenkapuze. Der Mantel war auch damals außergewöhnlich und deshalb allein fand ich ihn schon schick. Allerdings hatte ich nach einiger Zeit stets die Assoziation: Ringer oder Boxer auf dem Weg zur Kampfstätte. Geht also gar nicht. Außerdem war das Teil einfach zu warm um es zu Hause als Strickjackenersatz zu tragen. Und auch zu kratzig. Aber eben so wunderschön rot...
Weil ich also den Stoff so schön finde - und sich keine modebewusste Frau in meinem Umkreis findet, die einen kratzigen Mohair-/Wollmantel tragen würde, habe ich mich auf die Suche nach einem Jackenschnitt gemacht. Gesucht war eine kurze (!) Jacke, die gefüttert sein musste. Und in der Burda 2/2012 bin ich schließlich fündig geworden:
Mit Änderungen: den trompetenförmigen Ärmel mochte ich nicht, den habe ich gerade zugeschnitten. Auch der Kragen hat mir nicht gefallen, und weil ich doch meist irgend welche Tücher oder Schals trage, habe ich den Kragen einfach weggelassen. Was mich - neben dem Futter - so gereizt hat, ist die Kellerfalte im Rücken. Die mag ich bei kurzen Jacken ausgesprochen gern.
Dies ist also meine erste gefütterte Jacke. Ich hatte da manchen Knoten im Kopf und fand die Anleitung für eine nicht ganz so geübte Schneiderin jetzt nicht sooo eindeutig oder gut verständlich... aber es wird passen.
Dies ist zur Zeit der Stand der Dinge:
Leider muss ich den Saum im Bereich der Falte noch einmal neu machen, weil er da zu lang geworden ist. Das ist jetzt auch nicht mehr die Welt. Aber ich war froh über die Hilfe meiner Freundin, denn allein habe ich das nicht sehen können.
Und den rückwärtigen Teil des Futters muss ich noch säumen. Ich habe die Anleitung so verstanden, dass im Bereich der Vorderteile das Futter auf der Hälfte des Jackensaumes angenäht wird, dass das Futter im Rückenteil aber nicht fixiert wird sondern separat gesäumt. Kann das sein?
Hier beim allwöchentlichen MeMadeMittwoch präsentiert heute Juli/Kirschenkind zum letzten Mal im Jahr 2013 große und kleine, dicke und dünne, alte und junge Frauen in selbstgenähten Kleidern.
Ihr sei stellvertretend für die ganze Crew gedankt, dass es diese wunderbare Einrichtung gibt, durch die ich eine Menge gelernt habe, einige ganz tolle Frauen kennengelernt habe und die mir (fast) jeden Mittwoch viel Vergnügen und Anregung bietet. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Aber heute heißt es für mich: Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten. Ich säume nämlich gerade meine neue rote Jacke und schwitze dabei Blut und Wasser.
Und zu der gibt es eine kleine Geschichte: Vor Jahren, als ich noch jung und schön war und noch Kleidergröße 38/40 trug, leistete ich mir einmal einen knallroten Wollmantel, der fast bodenlang war und geschnitten wie ein Bademantel - verschlusslos, Bindegürtel, Riesenkapuze. Der Mantel war auch damals außergewöhnlich und deshalb allein fand ich ihn schon schick. Allerdings hatte ich nach einiger Zeit stets die Assoziation: Ringer oder Boxer auf dem Weg zur Kampfstätte. Geht also gar nicht. Außerdem war das Teil einfach zu warm um es zu Hause als Strickjackenersatz zu tragen. Und auch zu kratzig. Aber eben so wunderschön rot...
Weil ich also den Stoff so schön finde - und sich keine modebewusste Frau in meinem Umkreis findet, die einen kratzigen Mohair-/Wollmantel tragen würde, habe ich mich auf die Suche nach einem Jackenschnitt gemacht. Gesucht war eine kurze (!) Jacke, die gefüttert sein musste. Und in der Burda 2/2012 bin ich schließlich fündig geworden:
Mit Änderungen: den trompetenförmigen Ärmel mochte ich nicht, den habe ich gerade zugeschnitten. Auch der Kragen hat mir nicht gefallen, und weil ich doch meist irgend welche Tücher oder Schals trage, habe ich den Kragen einfach weggelassen. Was mich - neben dem Futter - so gereizt hat, ist die Kellerfalte im Rücken. Die mag ich bei kurzen Jacken ausgesprochen gern.
Dies ist also meine erste gefütterte Jacke. Ich hatte da manchen Knoten im Kopf und fand die Anleitung für eine nicht ganz so geübte Schneiderin jetzt nicht sooo eindeutig oder gut verständlich... aber es wird passen.
Dies ist zur Zeit der Stand der Dinge:
Damit es nicht kratzt, habeich die Ärmelsäume mit Samt verbrämt. Das gefällt mir schon mal sehr gut.
Und ausziehen werde ich die Jacke auch gern, weil man erst dann das hübsche Futter sehen kann, das hier noch unter der Jacke hervorblitzt: strahlendes Grau mit roten und weißen stilisierten Blumen.
Und den rückwärtigen Teil des Futters muss ich noch säumen. Ich habe die Anleitung so verstanden, dass im Bereich der Vorderteile das Futter auf der Hälfte des Jackensaumes angenäht wird, dass das Futter im Rückenteil aber nicht fixiert wird sondern separat gesäumt. Kann das sein?
Hier beim allwöchentlichen MeMadeMittwoch präsentiert heute Juli/Kirschenkind zum letzten Mal im Jahr 2013 große und kleine, dicke und dünne, alte und junge Frauen in selbstgenähten Kleidern.
Ihr sei stellvertretend für die ganze Crew gedankt, dass es diese wunderbare Einrichtung gibt, durch die ich eine Menge gelernt habe, einige ganz tolle Frauen kennengelernt habe und die mir (fast) jeden Mittwoch viel Vergnügen und Anregung bietet. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Frühsport
Nachtrag zum gestrigen MMM-Post: so fällt meine Nadelstreifenhose in Bewegung.
Das war Frühsport am frühen Nachmittag...
Eine Dame werde ich nie...
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Nadelstreifen
Nadelstreifen habe ich eigentlich immer für etwas halbseiden gehalten. Ich weiß auch, woher es kommt:
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
Als ich jung und schön war, gab es einmal einen Film mit Sophia Loren, in dem sie - meiner Erinnerung nach - eine Prostituierte spielte, die den Laden von einem Zuhälter/Bordellchef übernommen hat und fürderhin als Chefin weiterführte. Und als solche trug sie einen Nadelstreifenanzug.
Nicht, dass ich jetzt ähnliche Ambitionen hegte. Aber ich habe eine tolle Qualtität cool wool in ausreichender Länge für eine weite Hose entdeckt - da habe ich auch die Nadelstreifen in Kauf genommen. Et voila:
Der Schnitt ist der gleiche, den schon in weißem Cord und in roter Baumwolle als Sommerhosen vorgeführt habe. Ich mag den, weil die Hose trotz der Weite schön schmal fällt.
Dieses Mal habe ich die Taille folgendermaßen festgelegt - und das werde ich jetzt immer so machen: Die obere Länge der Schnittteile habe ich etwa 20 cm länger zugeschnitten, die Hosenbeine von unten genäht, dann die Hose angezogen und mit einem Gummiband die Weite gebändigt. Vor dem Spiegel habe ich den Stoff so drapiert, bis mir der Fall des Stoffes gefallen hat. Dann habe ich mit Stecknadeln die zukünftige Bundhöhe markiert, und zwar genau da, wo das Gummiband die Taille markiert hat. Von dieser Linie ausgehend habe ich einen Tunnel für ein breites Gummi genäht.
Diesmal sitzt die Hose ohne jede nachträgliche Änderung bequem und ich finde sie für mich perfekt. Auf die so markierte "Taillen-Linie" wäre ich theoretisch und nach irgend welchen Schnittmustern nie gekommen. Ich kann die Methode nur empfehlen, wenn man mit dem bequemen Sitz einer etwas weiteren Hose bisher nicht zufrieden ist.
Meinen anthrazitfarbenen Standardpullover habe ich übrigens mit etwas Paillettenstoff gepimpt, wie es heute anscheinend heißt. Zur Zeit finde ich es ganz witzig, aber diese Deko lässt sich auch wieder abtrennen...
Wiebke moderiert heute den MMM, wo vom Karo-Tellerrock bis zur Nadelstreifenhose wieder alles vertreten ist - geht mal gucken!
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