Mittwoch, 1. März 2017

igittigitt!!!


Heute wollte ich einmal demonstieren, weshalb ein Schildkrötkragen so heißt, wie er heißt. Sieht es nicht wirklich aus wie eine Schildkröte, die den faltigen Hals aus dem Panzer reckt? Für einen Pullover ist diese Kragenform eine gute Lösung: schön warm im Nacken aber nicht so beengend wie ein Rollkragen - ich mag das. Ich kann sogar eine Bluse drunter tragen und wenn ich den Pullover ausziehe, ist der Blusenkragen nicht zerdrückt. Ich mag das. (Vorgestellt habe ich diesen "meinen" Pullover schon mehrfach - hier sogar in Bewegung...)

Etwas ist neu.


"Frau Prinzenrolle, was haben Sie denn da? Iiiiiihhhh" hörte ich neulich, als ich diesen Walkpullover trug.



Achtung, arachnophobe Leserinnen und Leser, heute einfach mal nicht weiterlesen! Vorsicht, ich dreh mich jetzt um!



Die Inspiration kam aus den Tiefen des Netzes (genauer gesagt von hier) und als gelernte Biologin konnte ich solch einer Idee nicht lange widerstehen. Genauer gesagt: etwa zehn Minuten. Dann suchte ich mir einen seidenen Faden und eine Sticknadel, zog den Pulli aus, setzte mich vor den Bildschirm und kopierte die Vorlage. (Eine weiße Bluse hatte ich gerade nicht zur Hand...) Und ehe mir kalt werden konnte, war das Handwerk schon getan und ich konnte den Pullover wieder anziehen.

Untenrum trage ich übrigens diese Flanellhose, die ich wieder auf meine Standardlänge gekürzt habe. Jetzt trete ich mir auch nicht mehr auf den Saum...

Und ehe ich jetzt auf den MeMadeMittwoch verweise, den heute die wunderbare Mema moderiert und auf dem schöne Frauen selbst geschneiderte Kleider vorführen, möchte ich einmal ausdrücklich für all die freundlichen Grüße und hilfreichen Kommentare danken, mit denen ihr meine Posts bedenkt. Ich freue mich immer riesig! Danke. Und habt eine schöne Woche!


Mittwoch, 30. November 2016

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose




Heute blogge ich aus zwei Gründen: Zum einen um darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch Blumen blühen! Guckt euch mal um - hier diese Rose duftet außerdem noch ganz betörend!
Das finde ich einfach toll - es ist klirrend kalt und eine duftende Rose verschönert mir den Tag. Ich wünsche euch allen auch so ein wunderbares Erlebnis...








Kleidung ist heute komplett selbst gefertigt, bis auf die Schuhe. Gut, dass ich aktuell keine weitere Hose brauche, denn eigentlich wollte ich mal meinen "Standard-Schnitt" vorstellen, weil doch Schwarz oder Anthrazit so schlecht zu erkennen ist. Aber der ist aktuell irdendwo in den Tiefen meiner Schränke verschwunden. Ich könnte also gar nicht losschneidern, aber es sind ja ausreichend Hosen da...
Jedenfalls haben meine meistgetragenen Hosen ungefähr folgenden Schnitt: Jedes Hosenbein besteht aus 4 fast bananenförmigen Schnitteilen, so dass vorne und hinten mittig je eine zusätzliche Naht liegen. Die Seitennähte ganz normal. Große Taschen.
Mein Standard-Walk-Pullover ist fast ganz gerade geschnitten, ebenso das Tuch / der Poncho aus Doubelface, das/der eine Strickjacke ersetzt.
Ich glaube, diese Hose aus Flanell habe ich noch nie vorgeführt, aber eine neue Optik ist es überhaupt nicht...

Hier live:
Original

 Original und Fälschung - finden Sie die drei Unterschiede!
Fälschung
          (Keine Ahnung, warum die Fotos so überbelichtet sind, sie sind im Schatten aufgenommen worden...)
Ein letzter Grund für das heutige Post: die Kälte. Ganz großartig sind dabei die kleinen Dinge, die helfen. So meine "Ohrtaschen" = Ear Bags, die ich inzwischen in jedem Mantel und in jederWinterjackentasche mit mir rumtrage und bei Bedarf ganz schnell parat habe. Sehr empfehlenswert!

Ich schätze mal, weitere wärmende Kleider sind heute beim MeMadeMittwoch HIER zu sehen

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Gastbloggerin beim MMM

Willkommen zu einem neuen MeMadeMittwoch! Heute bin ich stolze Gastbloggerin beim MMM und nutze die Gelegenheit an dieser prominenten Stelle für dreierlei.
Erst einmal präsentiere ich meinen meist-getragenen-Pullover-ever, den ich für mindestens ein weiteres Jahr gerettet habe, indem ich Patches auf die inzwischen fadenscheinigen Ellenbogenbereiche appliziert habe. Dazu eine jogginghosen-bequeme Nadelstreifenhose, beides hier beschrieben. Um selbst geschneiderte Kleidung geht es beim MMM schließlich.





Dann hätte ich einen Tipp für einen schöneren Alltag.


Hier beim MMM sind wir es gewohnt, einander Komplimente zu machen. Ich habe das "für die Straße" übernommen und sage schon mal: "Oh, was ein fröhlich bunter Regenschirm" - "Was für eine wunderschöne Jacke!" oder auch nur "Schicker Hut". Das zaubert dem Gegenüber mindestens ein Lächeln ins Gesicht, wie man so schön sagt. Und es funktioniert in der großen Stadt und im kleinen Dorf.


Probiert das gerne mal aus - es macht einem selbst Spaß, anderen eine kleine Freude zu bereiten...








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So, jetzt ein dicker Strich, weil es farblich nicht passt, aber ich nutze die Gelegenheit für eine eine Frage an erfahrene Näherinnen, die sich mit Strickstoffen auskennen, denn ich habe da bisher keine Erfahrung und bei meinen bisherigen Versuchen leider wenig Erfolg:

Gibt es Tipps zum Vernähen eines solchen Rippenstrickstoffs? (2-rechts-2-links, Wolle)
Wie bekomme ich das besser hin? Ohne Wellen?
Und: Ich hatte die Idee, den Saum etwas aufzuribbeln und mit den erhaltenen Fäden mit feinen Stricknadeln abzustricken. Aber wie ich es auch anstelle - ich KANN das nicht aufribbeln. Kann das sein? Was mache ich falsch?

Ich habe diesen Wollstoff in einem tollen Rot geschenkt bekommen, habe auch einen schönen einfachen Schnitt dafür, aber er sollte in der Ausführung auch ordentlich werden, sonst wäre es schade um das gute Material...
Hier mein Versuch mit der Overlockmaschine - nicht so gelungen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Mittwoch, 23. März 2016

Rettungsaktionen

Eigentlich habe ich ja genügend Kleidung. So richtig fehlten tut nix Deshalb nähe ich auch gar nicht sooo viel, wie ich manchmal schon Lust hätte...
Was mir richtig fehlen würde, wäre mein schwarzer Pullover. Ich habe schon mal beklagt, dass er an den Ärmeln fadenscheinig wird und daraufhin diverse Tipps für Ellenbogenpatches bekommen. Gestern habe ich meinen Pullover gerettet:

Ich hätte ja auch Lederflicken oder so  etwas ganz anderes nehmen können, aber ich hatte noch  kleine Reste von Halsausschnitten (nehme ich mal an nach der Form). Die habe ich zugeschnitten, die Ärmel aufgetrennt, damit sie unter die Maschine passen, die Flicken grob mit Heftgarn fixiert und anschließend mit Zickzack auf die durchgescheuerten Ellenbogenstellen aufgesteppt.
Fast hätte ich die Heftfäden gelassen, denn das sah ganz witzig aus. Aber - Spießerin die ich bin - habe ich die Heftfäden doch noch entfernt. Ärmelnähte schließen, mich freuen und Pullover anziehen ging dann ganz fix. - Jetzt habe ich von diesem heiß geliebten Stoff - ich glaube, der nannte sich Waschwolle - nur noch ein kleines Fitzelchen von 6cm x 8cm. Das ergibt noch einen espressotassengroßen Kreis, den ich sicherlich auch noch irgendwie verwerte.


 Das war meine erste Rettungsaktion. (Sobald ich noch einmal Waschwolle in diesem gleichen Farbton bekomme, schneidere ich mir das Teil 1:1 nach...)



Meine zweite Rettungsaktion  betraf meinen vernachlässigten Tulpenstrauß. Blöderweise hatte ich zwei Tage hintereinander versäumt, Wasser nachzufüllen. Tulpen saufen ja, es ist nicht zu glauben.













Drastisch gekürzt und in Wasser gestellt haben sie sich zusehends erholt und wachsen schon wieder aus ihren Vasen heraus. Ich liebe derart robuste Wesen!





Und zum guten Schluss noch mit einem Tragefoto in den Reigen der MMMM (= MeMadeMittwochMädels) eingereiht. Gut gelaunte Grüße in die Runde, die schon erfreulich bunt gekleidet ist!


Mittwoch, 16. März 2016

auf Reisen wie zu Hause...

... me made dressed



Beste Grüße aus der Hauptstadt an den Rest der Welt und an die gut gekleideten Damen des MMM!

Mittwoch, 2. März 2016

Knöpfe kleckern...

frustrierter Blick...

... weil schon wieder trennen angesagt ist...

...nächste Woche hoffentlich fertig...

Immer noch nicht kann ich meine neue grüne Hose präsentieren - so oft habe ich noch nie getrennt. Muss aber sein, denn gemurkste Kleidung kann ich überhaupt nicht mehr leiden. Also noch ein bisschen meditatives Trennen und anschließend Konzentration beim Nähen, Frau Prinzenrolle!!!

Hier präsentiere ich meine altbekannte Nadelstreifenhose und "meinen" Pullover in hellgrauem Walk. Die Elemente auf dem Bauch sind ein großer Perlmuttknopf und ein kugelförmiger schwarzer Knopf, die ich beide mit einer Sicherheitsnadel fixiert habe. Rumbammelnde Ketten machen mich nämlich dummerweise nervös - daher der fixierte Schmuck. Nur beim Essen habe ich manchmal eine Vision: Wenn ich auf den Teller schaue, sehe ich in der Peripherie: Oh, gekleckert!
Knöpfe kleckern kann auch nicht jederR!

Jetzt guck ich beim MeMadeMittwoch nach neuer und alter selbst genähter Kleidung. (Und dann trenn ich weiter...)

Mittwoch, 13. Januar 2016

best of ...

Wie schön, dass es auch im neuen Jahr mit dem MMM weiter geht! Ich vermisse diese Aktion, wenn sie einmal für kurze Zeit ausgesetzt wird - ein dickes Dankeschön einmal an dieser Stelle für die Organisatorinnen!

statt Blumen: danke für die Organisation

Für heute ist als Motto angekündigt, die Lieblingskleidung 2015 zu posten - da bin ich sehr gespannt.

Beim Durchblättern meiner Posts ist mir klar geworden: Das bei weitem meistgetragene Kleid im vergangenen Sommer war mein Stoßdämpferkleid. Wider Erwarten, denn der Stoff war bei der Bestellung nur eine Verlegenheitslösung - mein Favorit war nämlich schon vergriffen.

meistgetragenes Sommerkleid

Den Schnitt habe ich schon mehrfach genäht, aber ich werde ihn auch nochmal nähen. Ich fühle mich in diesen Kleidern einfach rundum wohl. Ähnliche Schnitte, die ich ausprobiert habe, gefallen mir an mir gar nicht. Ich mag nämlich nicht so gern madamig erscheinen - und in diesem Schnitt fühle ich mich einerseits frei beweglich, andererseits gut und hübsch eingepackt.

Kleider trage ich übrigens nur im Sommer und so lange ich keinen Mantel drüber tragen muss. (Daran überlege ich gerade rum: Soll ich mir einen Mantel nähen, den ich über solch ein Kleid tragen könnte???) Röcke, die an Strumpfhosen hochkrabbeln, sind mir ein Graus. Deshalb bei niedrigeren Temperaturen: bei mir nur Hosen. Naja, fast nur Hosen.

Deshalb hier ein Foto meines All-Zeit-Favoriten: bequeme Hose und Pullover.

All-Zeit-Favorit
Diese Kombi gibt es bei mir in allen möglichen Farben und Stoffen und geht eigentlich immer. Aktuell habe ich gestern diesen Hosenschnitt in anthrazitfarbenem Flanell umgesetzt - von der Optik jetzt nicht unbedingt ganz neu und so anders als dieser Nadelstreifen, nur einen Tick wärmer. Vielleicht wird es ja doch noch Winter... 
Bei mir also echtes Brot-und-Butter-Nähen - mir gefällt dieser Begriff so gut. Frau Siebenhundertsachen  ruft zu diesem Projekt auf, eine Aktion, die mir sehr gut gefällt.

Und jetzt freu ich mich auf all die schönen Lieblingskleider beim ersten MMM des Jahres.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Oldie but Goodie

Wieder mal dabei - ich freu mich, dass das klappt. Der MeMadeMittwoch ist eine sooo inspirierende Aktion, ich freu mich (fast) jede Woche dran. Danke liebe Organisatorinnen!





Dieser Pullover ist nun wirklich mein Allzeit-Favorit. Und ich fürchte, ich muss ihn bald mal ersetzen. Diese Walkqualität war für mich einfach perfekt: schön warm, nicht kaum kratzig und in einem universell einsetzbaren Farbton - aber nun werden die Ärmel am Ellenbogen schon etwas fadenscheinig. Irgendwo in den Tiefen meiner Schränke und Truhen könnte noch ein kleiner Stoffrest sein - vielleicht bekomme ich ja noch ein unauffälliges Paar Patches hin. Drückt bitte mal die Daumen fürs Suchen. (Den Hosenschnitt habe ich von einer Kaufhose abgekupfert und auch schon mehrfach verwendet, z.B. für eine weiße Cordhose.)

Ich sehe gerade: Im Februar habe ich die gleiche Kombination getragen, allerdings hatte ich da den Pullover (kurzfristig) mit Paillettenstoff aufgehübscht. Und schon vor zwei Jahren habe ich demonstriert, dass man in der Kombi durchaus Frühsport treiben könnte...
komisch - der Filz ist
im Original leuchtend rot
und der Walk
anthrazitfarben...


Aktuell bringe ich etwas Farbe in mein Outfit, indem ich passend zu meinen bunten Brillenbügeln eine Deko aufknöpfe. Hierzu habe ich in dicken Filz oder in Walk einfach einen Schlitz = Knopfloch geschnitten. Und auf den Pullover mitten auf die Brust einen Hornknopf genäht...  (Im Sommer hatte ich solche "Unterknöpfscheiben" passend zu einer Jacke aus Leinen und Seide gebastelt. Dafür hatte ich kleine Quadrate miteinander verstürzt und mit einem richtigen Knopfloch versehen. Da hatte ich sogar eine Art Wendeschmuck, der unter großen Perlmuttknöpfen hübsch aussieht. Fotos müsste ich noch davon machen...)

Allen eine schöne, möglichst entspannte letzte Advent-Woche!
(Und ich probiere jetzt mal, ob ich das Logo zur diesjährigen Spendenaktion in meine Seite eingebunden bekomme - oder doch erst mal stöbern?!?, was es für modische Inspirationen gibt...)


Mittwoch, 25. Februar 2015

Nahttrenner-in

Warum bloß ist der Nickname Nahttrennerin schon vergeben? Eigentlich gebührt er mir...


Wieder mal nicht richtig beim MMM dabei, weil ich nicht schon wieder meine schon bekannte Kombi vorführen wollte, sondern eine cognacfarbene Hose, bei der ich aber noch - na was wohl - noch Nähte trennen muss...

Also statt neuer Hose ein schon bekanntes Outfit, das ich heute getragen habe: selbst konstruierter Lieblingspullover und selbst konstruierte Nadelstreifenhose - trage ich beides schon lange gern.


Und statt zu bewundern, was andere gut angezogene Frauen heute zum MeMadeMittwoch tragen, trenn ich jetzt mal weiter...

Mittwoch, 11. Februar 2015

gelbe Hose

Mit der Sonne kommt die Farbenfreude. Bei mir jedenfalls. Dies ist die vierte Hose nach dem gleichen Schnitt - allerdings hatte ich schon in einem Post drauf hingewiesen, dass sich - meiner Meinung nach - Jersey oder ein anderes stark stretchiges Material empfiehlt. Da habe ich bisher zwei sehr bequeme Varianten genäht, die ich rund um die Uhr tragen könnte.
Dies ist mein Schnitt (allerdings habe ich auf die Reißverschlüsse innen (!) am Hosensaum verzichtet) und hier ist auch Jersey empfohlen.

Allerdings habe ich mich von der Beschreibung bei den Burdaschnitten dazu verleiten lassen, auch festere, nicht elastische Stoffe zu verwenden (Canvas ist doch fest, oder täusche ich mich da?). Ich warne nochmal davor! Diese Hose ist trotz ihrer Weite nicht wirklich bequem. Beim Hinsetzen muss ich etwas an den Hosenbeinen zuppeln, wie ich das sonst nur von Männern kenne, die Wert auf eine tadellose Bügelfalte legen...

Allerdings ist die Farbe in meinen Augen wunderbar - ich finde sie ganz toll zu Violett oder Lila zu kombinieren, aber durchaus auch dezenter. Der Stoff ist ganz leicht gecrached (gecracht? Wie schreibt man das bloß?), was ich für eine Hose auch ganz praktisch finde. Die Knitter sind also alle gewollt!




Den Pullover habe ich schon zigmal gezeigt. Diese anthrazitfarbene Variante ist mein Allzeitfavorit. Der Beutel ist eine "Japanische Knotentasche", die man unter diesem Stichwort bei "Verflixt&zugenäht" findet (Ich habe es nicht geschafft, den Beitrag zu verlinken, sorry.) Ich finde so genial, dass sie dadurch fest verschlossen wird, dass man den langen durch den kurzen Henkel zieht.

Wie ich erst jetzt auf den Fotos entdecke, ist die Hose doch einiges zu lang geworden. Da muss ich wohl nochmal ran.

Hier geht es zurück zum Me Made Mittwoch, den heute Gastbloggerin Jenny moderiert. Ihr mache ich ein dickes Kompliment für die Knopflöcher an ihrem gelungenen Vintage-Mantelkleid. Neunmal klasse!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wo bleibt die Farbe, Frau Prinzenrolle?

Das hat mich heute auf dem Markt tatsächlich eine Dame gefragt. Recht hat sie! Ich bewege mich mal wieder ziemlich "farblos" durch die Welt. Der Pulloverschnitt ist selbst erstellt, der Hosenschnitt Burda NR. 403APLUSHW2013-DL. 


Dazu eine Anmerkung: empfohlen sind "Hosenstoffe". Ich empfehle dringend leicht elastische Stoffe. Ich habe die Hosen nämlich inzwischen auch zweimal aus unelastischen Stoffen genäht. Die eine wird mir als Schlafanzughose dienen. Sie ist aus Cupro mit einem tollen Druck, aber das Material knittert so sehr, dass sich sofort nach kurzem Sitzen solche Falten zeigen, dass ich so nicht rumlaufen möchte. Schade. Die andere ist noch nicht ganz fertig, aber ich habe schon den Verdacht, dass sie nicht wirklich bequem ist. Beim Hinsetzten spannt die Hose erstaunlicherweise. Ich müsste sie, wie Herren das bisweilen machen, um ihre Bügelfalten zu schonen, beim Hinsetzen anlupfen. Hm. Das gefällt mir nicht so ganz. Dabei ist der Schnitt eigentlich nirgends zu eng.

Das Oberteil ist mein Allzeit-Favorit was Pullover angeht. Geschuldet ist das farblose Outfit meinen neuen Brillenbügeln. UND meinem Farbempfinden, das sehr stark von der Bewölkung abhängt. Bedeckter Himmel, so habe ich es an mir beobachtet, lässt mich eher zu gedeckten Farbkombinationen greifen. Strahlend blauer Himmel dagegen, der so wunderbar jedes kleinste Fältchen beleuchtet, ruft eher Farbenfreude bei mir hervor. Ich finde, es braucht auch einfach das richtige Licht, um Farben leuchten zu lassen. Das fällt mir bei den farbenprächtigen südländischen  Kleidern und Wohnsituationen auf - Indien, Mexiko, Kenia etc. Gedeckte Farben sind in meiner Vorstellung eher "britisch".


Und wo bleibt nun die Farbe? Auf dem Zuschneidetisch liegen schon mal zwei Afrikanische Stoffe, die ich als nächstes vernähen möchte. Ich bin noch nicht ganz sicher, mit welchem ich anfangen werde.



Die Schere ist übrigens ein Erbstück von meiner Mutter. Von ihr stammt auch noch das angeknotete Band,
dass allen in der Familie signalisieren sollte: DAS IST MEINE STOFFSCHERE UND WENN IRGEND JEMAND DAMIT PAPIER ODER IRGEND ETWAS ANDERES SCHNEIDET, GIBT ES ÄRGER!


Das Band hängt immer noch dran - und auch in meinem Haushalt wird dieser Hinweis akzeptiert.

So, und jetzt verwende ich meine Mittagspause, um mal zu stöbern, was heute beim MeMadeMittwoch zu sehen ist.

Mittwoch, 26. November 2014

Spielewoche



Mein Urlaub war toll. Eine ganze Woche spielen und relaxen. Hier ein kurzer Eindruck: wenn man so lange zusammen ist mit lauter Spielern findet sich auch immer eine Runde  für "große Spiele", d.h. solche, die durchaus mehrere Stunden dauern können. Hier an diesem Tisch sitzen mindestens zwei Mathematikprofessoren - keine Ahnung, was die ihren Studenten nächste Woche erzählen.
Links oben seht ihr das Spiel "Staufer", das ich Liebhabern von Optimierungsspielen empfehlen kann. Funktioniert prima. Und unten links seht ihr "Dimension", ein kleines Bauspiel, dessen Spielmaterial ich ausgesprochen hübsch finde.
Ich habe ganz viele Spiele gespielt, die dieses Jahr herausgekommen sind - aber die große Entdeckung war für mich nicht dabei. (Macht nichts, es gibt genügend heißgeliebte Spiele. Und viele neue sind durchaus gut. Bloß für Vielspieler halt kein Highlight bisher.)


Heute bin ich dick eingepackt und weiter entblättere ich mich nicht, um selbst genähte Hose, Pulli und Cape zu demonstrieren. Ich niese in einer Tour und die Nase ist dick geschwollen.
Aber einen schönen Gruß an die schön gewandeten Frauen des MMM wollte ich doch noch einstellen. Allen eine gute Woche!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Wie man sieht...

... man sieht wieder (fast) nix. Außer einem zufriedenen Grinsen, wenn man genau hinschaut.


Aber so viel sei verraten: Nach dem Ausnahme-Mittwoch letzte Woche, an dem ich kein einziges selbst genähtes Teil trug, hier wieder eine beliebte und gern getragene Kombination. Die Nadelstreifenhose, in der ich sogar Frühsport treiben kann, zusammen mit meinem meist getragenen Pullover überhaupt, der auf dem gleichen Post zu sehen ist, von dem ich aber die vorweihnachtliche Glitzerdeko wieder abgetrennt habe.


Immer noch nicht viel zu erkennen. Den Loop habe ich übrigens aus einem 2m-Schal zusammengenäht. So lässt er sich dreifach um den Hals schlingen, sitzt immer ohne zipfelige Enden perfekt und ist so muckelig warm. Apropos warm: nicht nur unter Röcke und Kleider, sondern auch unter Hosen passen Thermoleggins wunderbar Meine zeige ich jetzt nicht her, aber sie haben genau die Farbe meiner Brillenbügel und -


der Badematten im Bildhintergrund. Ich bin mal für bessere Fotos in den sonnigen Teil des Kaufhauses gegangen, aber so viel mehr ist halt auch nicht zu erkennen. Die Flecken sind Kinderpatschhandabdrücke auf dem Spiegel und keine Verunreinigungen auf meiner Kleidung.


Heute also wieder mal Grau in Grau mit kleinen Farbtupfern (Brillenbügel, Socken/Leggins in Maigrün), obwohl ich durchaus Farben mag. In unser kleines Kaufhaus rein bin ich nämlich hauptsächlich, weil mich die knallbunten Regen-Klamotten angelacht haben. Bei schlechtem Wetter mag ich bunt sehr gern!


Und jetzt geh ich beim MMM gucken, ob die anderen wohlgekleideten Frauen eher bunt oder dezent, eher alt oder neu - und was überhaupt sie so tragen. Bis nächste Woche!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Frühsport


Nachtrag zum gestrigen MMM-Post: so fällt meine Nadelstreifenhose in  Bewegung.


Das war Frühsport am frühen Nachmittag...


Eine Dame werde ich nie...
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