Heute wollte ich einmal demonstieren, weshalb ein Schildkrötkragen so heißt, wie er heißt. Sieht es nicht wirklich aus wie eine Schildkröte, die den faltigen Hals aus dem Panzer reckt? Für einen Pullover ist diese Kragenform eine gute Lösung: schön warm im Nacken aber nicht so beengend wie ein Rollkragen - ich mag das. Ich kann sogar eine Bluse drunter tragen und wenn ich den Pullover ausziehe, ist der Blusenkragen nicht zerdrückt. Ich mag das. (Vorgestellt habe ich diesen "meinen" Pullover schon mehrfach - hier sogar in Bewegung...)
Etwas ist neu.
"Frau Prinzenrolle, was haben Sie denn da? Iiiiiihhhh" hörte ich neulich, als ich diesen Walkpullover trug.
Achtung, arachnophobe Leserinnen und Leser, heute einfach mal nicht weiterlesen! Vorsicht, ich dreh mich jetzt um!
Die Inspiration kam aus den Tiefen des Netzes (genauer gesagt von hier) und als gelernte Biologin konnte ich solch einer Idee nicht lange widerstehen. Genauer gesagt: etwa zehn Minuten. Dann suchte ich mir einen seidenen Faden und eine Sticknadel, zog den Pulli aus, setzte mich vor den Bildschirm und kopierte die Vorlage. (Eine weiße Bluse hatte ich gerade nicht zur Hand...) Und ehe mir kalt werden konnte, war das Handwerk schon getan und ich konnte den Pullover wieder anziehen.
Untenrum trage ich übrigens diese Flanellhose, die ich wieder auf meine Standardlänge gekürzt habe. Jetzt trete ich mir auch nicht mehr auf den Saum...
Und ehe ich jetzt auf den MeMadeMittwoch verweise, den heute die wunderbare Mema moderiert und auf dem schöne Frauen selbst geschneiderte Kleider vorführen, möchte ich einmal ausdrücklich für all die freundlichen Grüße und hilfreichen Kommentare danken, mit denen ihr meine Posts bedenkt. Ich freue mich immer riesig! Danke. Und habt eine schöne Woche!














































