Montag, 25. Juni 2012

Aus eins mach zwei


Nein, das ist kein Osterlämmchen, das ist mein neuer Hund. Ein friedlicher und genügsamer Hausgenosse, der pflegeleicht auf seiner Decke rumlümmelt. Manchmal hätte ich gern so einen - an faulen Wochenenden mit schlechtem Wetter. Mein DIY-Projekt vom vergangenen verregneten Sonntag. Ganz leicht herzustellen:


Ausgangsmaterial ist die wunderbar weiche und fluffige Unterwolle, die in stundenlanger mühsamer Arbeit aus einem kleinen tibetischen Wolllieferanten ausgebürstet und  -gekämmt wird. Sie lässt sich wunderbar verspinnen und verstricken, aber auch übelst verfilzen - und das am lebendigen Objekt. (Ich denke gerade über Hunde-Schur nach...)


Das ist mein kleines Woll-Monster nach dem Bürsten - sieht Pipa etwa aus, als wäre ihr auch nur ein Haar gekrümmt worden?
Jetzt geht es raus - einmal in den Bach und dann wieder Blätter, Blüten und Früchte einsammeln, auf dass sie wieder wie ein Hippie aussieht!

6 Kommentare:

  1. Liebe Petra-Hundemutter, um das Filzen besser in den Griff zu bekommen, kann ich dir einen Tipp geben. Ich muss meinen Pico ja auch sehr oft baden. Bei dem Sauwetter sowieso. Noch als er jünger war, habe ich wegen der verfilzten Haare echt manchmal zu viel gekriegt. Ich habe natürlich das sauteure Hundschampoo gekauft und dachte, naja, was fürn Hund gemacht ist, muss ja gut sein. Irgendwann fing ich an, den kleinen Kerle aber mit Logona Bio-Schampoo Volumenschampoo Bier-Honig oder mit Lavera Orangenmilch-Volumenschampoo was ich für mich immer benutze, einzuseifen, weil ich nichts anderes dahatte. Und siehe da, das Filzproblem war weitestgehend gelöst. Man kommt viel leichter durch die Haarpracht hindurch.
    Es ist billiger als das Hundschampoo und das Fell fühlt sich wunderbar an.
    Meine Tierärztin meinte auch, dass die Bioschampoos sehr gut seien, (nicht nur für den menschlichen Kopf), weil sie sehr mild seien. Die Haut verträgt die Wascherei seitdem viel besser. (war das jetzt Schleichwerbung, hüstel ???)
    Schöne Grüße!
    Helga

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    1. Danke für den Tipp. Ich überwinde gerade meine Shampoo-Phobie und wasche Pipa schon mal mit Shampoo. Normalerweise gab es höchstens eine Unterbodenwäsche/-dusche, um den Sand auszuspülen. Aber im Moment saut sie sich so ein, dass ich es mal mit Shampoo probiere - und siehe da, das Haar filzt gar nicht so...

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  2. Tja, aber suuuueeeess ist Dein 'Woll-Lieferant' schon!

    Wie waer's einfach mit Friseur - statt Schur?
    Alle 'Haare' buendelweise zwischen li. Zeige- und Mittelfinger steil nach oben hochziehen und ein 'ca. geregeltes Mass, welches Du darueber gucken laesst' einfach abschneiden?
    Ergibt meist einen relativ netten Stufen-Schnitt - zumindest nach mehrmaligem 'Ueben'! ;-)
    Bei Schur schauen sie immer so furchtbar erschuetternd aus - da traut man sich ja als Tier nicht einmal mehr vor eine spiegelnde Flaeche !!! ;-) :-D

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde

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  3. carpobrotus acinaciformis = Gattung 'pig faces'; manche essbar?!

    Ausserdem hatte ich in juengeren Jahren immer etwas 'Magen-Verbiegen' bei der Farb-Kombination grau mit orange; bis ich sie hier in Australien - ganz natuerlich und normal - in Form von Eucaluptus-Baumrinde erlebte.
    Auch die Schmetterlinge und/oder Fische in 'Australisch-Italien', welches da im Norden ist und Queensland heisst: einem deutschen Kind wuerde der Lehrer bei Anwendung solcher Farbkombinationen wohl einen Rueffel wegen Uebertreibung verpassen; die Natur macht's gaaaanz legal!

    LG, Gerlinde

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    1. Stimmt. Die Natur macht die schönsten und die schrägsten Farbkombinationen. Ich habe mal einen Flußkrebs präparieren müssen, der hatte, was niemand geahnt hat, einen blau-weiß-gestreiften Magen. Konnte niemand erklären, denn "Evolutionsvorteil" oder "Umweltanpassung" konnte nicht plausibel gemacht werden...

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