Freitag, 23. Dezember 2016



Friedliche und fröhliche Weihnachtstage allerseits!
Und freut euch: die Tage werden schon wieder länger.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Vivienne Westwood

Als ich bei Mema diesen Vievienne-Westwood-Schnitt entdeckt hatte, dachte ich noch, das Teil sei möglicherweise zu ausgefallen für den Alltag. Aber hiermit sei verraten: Ich trage dieses draped shirt oft und gerne. Einziger Schönheitsfehler: Der Poly-Anteil im Material. Macht zwar eine schöne Struktur - aber mich auch schnell schwitzen. Also ist nach jedem Tragen eine Wäsche fällig. Vorteil wiederum: aufhängen - trocknen lassen - anziehen. Bügeln überflüssig.


Gar kein Grund also, so grimmig zu gucken, Prinzenrolle!

Ich durchforste mal die Tiefen meines Stofflagers, denn etwas Stand sollte das Material schon haben, wenn ich mir noch so ein Teil gönne. Wenn ich mich nicht täusche, ist da noch irgendwo eine taftige Seide - das sollte gut klappen... Drückt mir für die Suche gern die Daumen!

Aber einstweilen gehe ich nachsehen, was die anderen Nähnerds heute bei Wiebke und beim MeMadeMittwoch vorführen.

Mittwoch, 30. November 2016

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose




Heute blogge ich aus zwei Gründen: Zum einen um darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch Blumen blühen! Guckt euch mal um - hier diese Rose duftet außerdem noch ganz betörend!
Das finde ich einfach toll - es ist klirrend kalt und eine duftende Rose verschönert mir den Tag. Ich wünsche euch allen auch so ein wunderbares Erlebnis...








Kleidung ist heute komplett selbst gefertigt, bis auf die Schuhe. Gut, dass ich aktuell keine weitere Hose brauche, denn eigentlich wollte ich mal meinen "Standard-Schnitt" vorstellen, weil doch Schwarz oder Anthrazit so schlecht zu erkennen ist. Aber der ist aktuell irdendwo in den Tiefen meiner Schränke verschwunden. Ich könnte also gar nicht losschneidern, aber es sind ja ausreichend Hosen da...
Jedenfalls haben meine meistgetragenen Hosen ungefähr folgenden Schnitt: Jedes Hosenbein besteht aus 4 fast bananenförmigen Schnitteilen, so dass vorne und hinten mittig je eine zusätzliche Naht liegen. Die Seitennähte ganz normal. Große Taschen.
Mein Standard-Walk-Pullover ist fast ganz gerade geschnitten, ebenso das Tuch / der Poncho aus Doubelface, das/der eine Strickjacke ersetzt.
Ich glaube, diese Hose aus Flanell habe ich noch nie vorgeführt, aber eine neue Optik ist es überhaupt nicht...

Hier live:
Original

 Original und Fälschung - finden Sie die drei Unterschiede!
Fälschung
          (Keine Ahnung, warum die Fotos so überbelichtet sind, sie sind im Schatten aufgenommen worden...)
Ein letzter Grund für das heutige Post: die Kälte. Ganz großartig sind dabei die kleinen Dinge, die helfen. So meine "Ohrtaschen" = Ear Bags, die ich inzwischen in jedem Mantel und in jederWinterjackentasche mit mir rumtrage und bei Bedarf ganz schnell parat habe. Sehr empfehlenswert!

Ich schätze mal, weitere wärmende Kleider sind heute beim MeMadeMittwoch HIER zu sehen

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Gastbloggerin beim MMM

Willkommen zu einem neuen MeMadeMittwoch! Heute bin ich stolze Gastbloggerin beim MMM und nutze die Gelegenheit an dieser prominenten Stelle für dreierlei.
Erst einmal präsentiere ich meinen meist-getragenen-Pullover-ever, den ich für mindestens ein weiteres Jahr gerettet habe, indem ich Patches auf die inzwischen fadenscheinigen Ellenbogenbereiche appliziert habe. Dazu eine jogginghosen-bequeme Nadelstreifenhose, beides hier beschrieben. Um selbst geschneiderte Kleidung geht es beim MMM schließlich.





Dann hätte ich einen Tipp für einen schöneren Alltag.


Hier beim MMM sind wir es gewohnt, einander Komplimente zu machen. Ich habe das "für die Straße" übernommen und sage schon mal: "Oh, was ein fröhlich bunter Regenschirm" - "Was für eine wunderschöne Jacke!" oder auch nur "Schicker Hut". Das zaubert dem Gegenüber mindestens ein Lächeln ins Gesicht, wie man so schön sagt. Und es funktioniert in der großen Stadt und im kleinen Dorf.


Probiert das gerne mal aus - es macht einem selbst Spaß, anderen eine kleine Freude zu bereiten...








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So, jetzt ein dicker Strich, weil es farblich nicht passt, aber ich nutze die Gelegenheit für eine eine Frage an erfahrene Näherinnen, die sich mit Strickstoffen auskennen, denn ich habe da bisher keine Erfahrung und bei meinen bisherigen Versuchen leider wenig Erfolg:

Gibt es Tipps zum Vernähen eines solchen Rippenstrickstoffs? (2-rechts-2-links, Wolle)
Wie bekomme ich das besser hin? Ohne Wellen?
Und: Ich hatte die Idee, den Saum etwas aufzuribbeln und mit den erhaltenen Fäden mit feinen Stricknadeln abzustricken. Aber wie ich es auch anstelle - ich KANN das nicht aufribbeln. Kann das sein? Was mache ich falsch?

Ich habe diesen Wollstoff in einem tollen Rot geschenkt bekommen, habe auch einen schönen einfachen Schnitt dafür, aber er sollte in der Ausführung auch ordentlich werden, sonst wäre es schade um das gute Material...
Hier mein Versuch mit der Overlockmaschine - nicht so gelungen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Rundum gute Laune

Einen wunderschönen MeMadeMittwoch wünsche ich allerseits!

Ich präsentiere heute noch einmal meinen aktuellen Mantel, weil ich den wegen der fallenden Temperaturen nicht mehr lange tragen kann. Sicherlich ist er wegen des Musters schon der einen oder anderen einmal aufgefallen. (Die Fotos sind von gestern - heute ist es bei uns total trist und es schüttet wie aus Kübeln - irgendwann muss ja mal Herbst werden...)





Ich habe diesen Burdaschnitt benutzt: 131-122013-DL. Da heißt es "Kurzmantel mit weit überschnittenen Schultern, langen Ärmeln und schrägen Paspeltaschen". Genau so einen Schnitt hatte ich gesucht für einen Übergangsmantel. Er hat mir schon viele Komplimente eingebracht, aber auch den Kommentar "viel zu weit und unförmig, schaut aus wie ein Zelt". Hm. Schon die technische Zeichnung zeigt, dass das Absicht ist. Aber seid versichert: Der Mantel ist nicht viel zu weit. Der passt!
Wenn ich - wie das Burdamodell - den Mantel mit einem Bindegürtel schließen und "auf Figur bringen" würde, ja dann sähe ich erst recht wie eine Prinzenrolle aus! Meine Kleider sind alle keine Schlankmacher. Wollte ich (wieder) schlank sein, müsste ich mehr Kalorien verbrennen als ich zu mir nehme. Ich nähe mir lieber schöne Kleider. Und Mäntel - ich habe nämlich noch so einen, weil er sich so angenehm trägt.

Ich habe schon ernsthaft überlegt, mir für den Winter ein wärmendes Futter zu konstruieren. Ich hätte da noch so einen alten, etwas zu engen Lammfellmantel, den ich dafür gerne auseinander nehmen würde. Ob das wohl geht? Oder ob man da auf jeden Fall noch eine flutschige Zwischenlage einbauen müsste? Aber wahrscheinlich lasse ich das doch. Es ist ja nicht so, als ob ich keinen Wintermantel hätte...



Also lasse ich die beiden afrikanischen Mäntel für den Sommer und jetzt, da es dafür etwas kühl ist, trage ich ein weites wollenes Tuch drunter. Schöner Vorteil eines solchen "Zeltes".










Mittwoch, 12. Oktober 2016

angefixt

Hallo und einen wunderschönen Mittwoch allerseits!

Beim MeMadeMittwoch stöbern macht ja immer Spaß, aber letzte Woche habe ich bei Mema eine hochinteressante Bluse gesehen. Für mich war es Liebe auf den zweiten Blick. Erst dachte ich: Schönes drapiertes Teil. Punkt.
Aber als ich dann die Konstruktion durchschaut hatte - war ich hin und weg. So minimalistisch und so schick! Und sitzen sollte das Teil angeblich auch dank der genialen Rückenpasse. Das MUSSTE ich probieren.

Und ich habe SOFORT den Schnitt runtergeladen und die 42 (bei mir nicht 43 Seiten) Seiten nach Anweisung auf dem Teppichboden ausgelegt und zusammen gepuzzelt.

Wichtigstes Schnittteil ist im Grunde die Rückenpasse - hier in der Mitte freigelegt. Und ein völlig symmetrischer Ärmel.

Lächerlich - bzw. eher ärgerlich - finde ich das Schnittteil für eine aufgesetzte Tasche. Dieses ist auf 4 Blättern platziert und sollte zusammengeklebt werden. Mir hätte besser gefallen, wenn die Maße von 14,5x17,5cm angegeben wären. Ich habe die Teile gar nicht erst zusammengeklebt, sondern ausgemessen und aufgezeichnet. Rundum sind schon 1cm NZ eingezeichnet und oben ein Umschlag von 3cm.


Genauso bin ich beim Haupt-Teil vorgegangen. Dabei handelt es sich nämlich um ein Rechteck von 160x85cm (in Größe L). Lediglich die ausgedruckten Blätter mit den Armlöchern habe ich verwendet und im abgemessenen Abstand von 45cm seitlich und 24 cm von oben auf den Stoff gelegt und die Passzeichen markiert. Dies hier ist alles, was von den gefühlt 1000 ausgedruckten Blättern übrig geblieben ist:


Links unter dem Ärmel meine Übersichtszeichnung mit den abgemessenen Maßen für Größe L, daneben das Passenstück, wichtig wegen der Passzeichen und darunter rechtes und linkes Ärmelloch mit Passzeichen - und dazwischen das Taschenteil und 5x5cm Knopflochverstärkung.

Abgesehen davon habe ich mich genau an Memas Schnittmusterbeschreibung gehalten, wo auch weitere hilfreiche Links zu finden sind.


Et voilà:
Ein großes Rechteck mit Ärmeln,


an den Schultern geknöpft.

  Fixieren ginge auch am Knopf im Nacken.


Die Ärmelsäume sind wie alle anderen auch nur gerissen - und hier umgeschlagen. Als Stoff wurden Streifen oder Karos als geeignet angegeben. Da ist mir sofort dieser Stoff aus meinen Vorräten eingefallen, weil er nämlich gestreift UND kariert ist...(und zusätzlich in Streifen leicht plissiert, was eine interessante Oberfläche macht...)

Schwarz-Weiß geht bei mir immer. Mein Schwesterherz ist auch ganz angetan von der Bluse und stand für die beiden letzten Detailfotos Modell. Hier stimmen die Farben auch eher, die Bluse ist nicht so hell wie auf den oberen Fotos...

Mittwoch, 21. September 2016

Herbstanfang



Uff, geschafft - die hochsommerlichen Temperaturen liegen hinter uns und ich packe gerade meine Kleider ins "Winterlager". Ein Grund, weshalb ich meine Waxprint-Kleider so liebe, ist die Pflegeleichtigkeit. Rein in die Waschmaschine, glatt auf die Leine und kurz überbügeln (sechs Kleider in weniger als 10 Minuten) und frisch und fertig sind sie wieder. Bei der Hitze die letzte Zeit haben die Kleider gar nicht erst den Weg in den Schrank gefunden - sie wurden permanent getragen oder waren in der Wäsche. Und ist die Saison vorbei, lassen sie sich wie T-Shirts zusammenfalten und platzsparend gestapelt wegpacken. Ich finde sie also schön UND praktisch.

Ansonsten bin ich zur Zeit schwer mit Urlaubsplanungen und -vorbereitungen beschäftigt: Kartenstudium und dem Üben von Seemannsknoten.  Dabei  habe ich eine Pause eingelegt und mich bei meiner Lieblingsschwester zum Kaffee eingeladen. Und die Gelegenheit zum Fotoshooting genutzt. Extra für den MeMadeMittwoch. Meine Schwester animiert mich dabei immer zum Faxen-machen, was mich dann bei der Auswahl der Fotos auch im Nachhinein noch einmal amüsiert.

Mein Arbeits-Outfit des heutigen Tages besteht aus einer leicht abgewetzten  Kordhose mit Rüschensaum *hört, hört*, deinem gekauften schwarzen T-Shirt und als "Farbklecks" einem himbeerroten Shirt mit zipfeligem Saum. Genäht ist es nach einem Kaufshirt aus einem Rest grob gewebter Seide. Eigentlich ist das Tragegefühl auf der Haut viel schöner als das Baumwollhemd, aber dafür ist es inzwischen zu kühl. Aber so sind die Temperaturen einfach perfekt für mich.

Wie gut, dass wir kein Wetter machen können - ich glaube, das gäbe Mord und Totschlag. Oder?

Den MMM moderiert heute Dodo in einem neuen, spätsommerlichen Rock. Dodo finde ich nicht nur wegen ihrer tollen Röcke toll, sondern wie das ganze Team auch deswegen, dass sie uns mit dem MMM allwöchentlich viel Vergnügen bereiten. Danke dafür mal zwischendurch an das ganze Team!




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